Tarifkompromiss im öffentlichen Dienst: 5,8 Prozent mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten
5.8 Prozent mehr Geld - Wolf bezeichnet Lohnänderung als ausgewogen - Tarifkompromiss im öffentlichen Dienst: 5,8 Prozent mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten
Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Deutschland haben nach zähen Verhandlungen einen neuen Tarifabschluss erzielt. Der am 14. Februar 2026 in Potsdam geschlossene Kompromiss umfasst Lohnerhöhungen, eine Verkürzung der Arbeitszeit sowie die Angleichung der Bedingungen zwischen ost- und westdeutschen Bundesländern. Bundesfinanzministerin Katja Wolf bezeichnete das Ergebnis als ausgewogenen Interessenausgleich.
Das Paket sieht über einen Zeitraum von 27 Monaten Lohnerhöhungen in Höhe von rund 12,34 Milliarden Euro vor. Die Gehälter steigen insgesamt um 5,8 Prozent – gestaffelt in drei Schritten: um 2,8 Prozent im April 2023, um 2,0 Prozent im März 2027 und um 1,0 Prozent im Januar 2028. Jede Beschäftigte und jeder Beschäftigte erhält mindestens 100 Euro mehr pro Monat.
Schichtarbeiter:innen profitieren von höheren Zuschlägen: Für Standardschichten gibt es künftig 100 Euro monatlich, für Wechselschichten 200 Euro (in Krankenhäusern 250 Euro). Auch Auszubildende und Teilnehmer:innen dualer Studiengänge erhalten nach dem Tarifabschluss mehr Lohn.
An den Universitätskliniken in Rostock, Greifswald und Jena sinkt die Wochenarbeitszeit ab Januar 2027 von 40 auf 38,5 Stunden. Damit werden die ostdeutschen Kliniken an das Westniveau angeglichen und bisherige Unterschiede beseitigt. Zudem wurde der verbesserte Kündigungsschutz bundesweit vereinheitlicht.
Allein Thüringen muss mit Mehrausgaben von 35 Millionen Euro im Jahr 2023 rechnen, die bis 2027 auf 71 Millionen und 2028 auf 95,5 Millionen Euro steigen. Der TdL-Verhandler Andreas Dressel räumte die finanzielle Belastung ein, betonte jedoch, dass das Paket den Haushalten für drei Jahre Planungssicherheit gebe.
Die SPD drängt inzwischen darauf, die Bezüge der Beamt:innen an die neuen Tarife des öffentlichen Dienstes anzupassen. Der Vertrag läuft bis zum 31. Januar 2028.
Der Abschluss beseitigt langjährige Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Beschäftigten im öffentlichen Sektor. Er bringt höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten und fairere Kündigungsregeln. Die finanziellen Auswirkungen des Deals werden sich in den kommenden drei Jahren schrittweise entfalten.
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