Stadtmuseum Brandenburg plant spannende Ausstellungen und digitale Projekte für 2025/26
Luisa HartmannStadtmuseum Brandenburg plant spannende Ausstellungen und digitale Projekte für 2025/26
Stadtmuseum Brandenburg kündigt volles Programm für 2025 und 2026 an
Das Stadtmuseum Brandenburg hat ein umfangreiches Ausstellungs- und Projektprogramm für die Jahre 2025 und 2026 vorgestellt. Zu den Höhepunkten zählt eine Sonderausstellung zu Ehren der Künstlerin Käthe Kollwitz, die im Rahmen der Brandenburger Frauentage gezeigt wird. Zudem hat das Museum seine digitalen Archive ausgebaut und verzeichnete bei jüngsten Veranstaltungen Rekordbesucherzahlen.
Im Juni 2025 eröffnete die Sonderausstellung "Ankommen und Aufbrechen" ihre Pforten für das Publikum. Bis zu ihrem Ende Anfang 2026 zog sie 4.600 Besucher:innen an. Im Mittelpunkt stand die "Halle der Geschichten", in der über40 Brandenburger:innen* persönliche Erzählungen über ihr Leben in der Stadt präsentierten.
Der besucherstärkste Tag des Jahres 2025 war während des Altstadt-Hoffestes im August, als mehr als 3.470 Menschen das Museum besuchten. Bereits früher im Jahr wurden vor dem Haus Ritterstraße 92 fünf Stolpersteine zur Erinnerung an die Familie Schwarz verlegt. Zudem nahm das Museum Kontakt zu Nachfahren der Familie auf, die heute in Israel leben.
Hinter den Kulissen schreiten die Digitalisierungsprojekte voran: Ein Fokus lag auf der Münzsammlung des Museums bis zum Jahr 1701, deren Ergebnisse nun auf www.museum-digital.de einsehbar sind und bald auch über die Deutsche Digitale Bibliothek abrufbar sein werden. Zudem wurden 155 historische Negative digitalisiert, die den Nachlass von Karl Hagemeister ab 1933 dokumentieren – ein wichtiger Beitrag zur Provenienzforschung.
Das Museum engagierte sich auch bei lokalen Kulturveranstaltungen: Für die Brandenburger Frauentage gestaltete der Ehrenamtliche Stefan Jürgen eine Vitrinenausstellung über Gertrud Körner. Zudem beteiligte sich die Einrichtung an der von der VHS-Erwachsenenbildung und der Fouqué-Bibliothek organisierten Themenwoche "Wissensspeicher"*.
Für 2026 plant das Museum im Rahmen der Frauentage die Vitrinenausstellung "Ich bin wütend! – Museumsbestand trifft auf Zorn", die sich ebenfalls mitKäthe Kollwitzbeschäftigt. Nach dem Ende von "Ankommen und Aufbrechen" folgt eine neue Schau zur mittelalterlichen Stadtgeschichte imFrey-Haus*.
Das Stadtmuseum Brandenburg baut sein Angebot an Ausstellungen, digitalen Ressourcen und Bürgerbeteiligung weiter aus. Künftige Projekte widmen sich der lokalen Geschichte und den Leistungen von Frauen, während laufende Initiativen das kulturelle Erbe der Stadt bewahren und zugänglich machen. Die Besucherzahlen und das öffentliche Engagement bleiben auf hohem Niveau.






