14 March 2026, 20:10

Spritpreise steigen erneut: Ölmarkt in Turbulenzen – was Autofahrer jetzt erwartet

Ein Diagramm auf einem weißen Hintergrund mit der Überschrift "Treibstoffpreise in den Vereinigten Staaten" mit zwei Linien, einer blauen und einer grünen, die die Trends der Treibstoffpreise über die Zeit zeigen.

Treibstoffpreise steigen erneut - Spritpreise steigen erneut: Ölmarkt in Turbulenzen – was Autofahrer jetzt erwartet

Spritpreise steigen erneut – Ölmarkt reagiert auf aktuelle Turbulenzen

Die Kraftstoffpreise ziehen wieder an, da die Ölmärkte auf die jüngste Volatilität reagieren. Sowohl die Preise für E10-Benzin als auch für Diesel stiegen am Freitag, und weitere Erhöhungen werden für das Wochenende erwartet. Der Anstieg folgt auf einen deutlichen Sprung der globalen Ölpreise in dieser Woche.

Am Freitag erhöhte sich der Dieselpreis um 1,9 Cent und erreichte damit 2,149 Euro pro Liter. Auch Super E10 wurde um 1,2 Cent teurer und kostet im bundesweiten Durchschnitt nun 2,028 Euro pro Liter. Erste Zahlen vom frühen Samstag deuten darauf hin, dass dieser Trend anhält.

Der Preisschub an den Zapfsäulen fällt mit einem starken Anstieg der Nordsee-Brent-Rohölpreise zusammen: Von etwa 90 US-Dollar pro Fass Mitte der Woche stieg der Preis bis Freitag auf rund 103 Dollar. Dieser jüngste Anstieg verschärft die seit Wochen anhaltende Instabilität auf den Ölmärkten.

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten treiben die Schwankungen maßgeblich voran. Anfang März eskalierte die Lage, als es zwischen dem 9. und 10. März 2026 zu Angriffen auf iranische Tanker und Lagereinrichtungen kam. Drohungen gegen die Straße von Hormus trieben den Brent-Preis zeitweise um bis zu 30 Prozent in die Höhe – kurzzeitig näherte er sich der Marke von 120 Dollar pro Fass. Später beruhigten sich die Märkte jedoch wieder auf etwa 100 Dollar, nachdem die USA Sanktionen gegen russisches Öl gelockert hatten. Auch Äußerungen des US-Verteidigungsministers wirkten dämpfend, da offizielle Stellen Hinweise darauf zurückwiesen, dass der Iran die Meerenge vermint habe.

Trotz dieser gegenläufigen Entwicklungen bleiben die Ölpreise auf hohem Niveau – mit direkten Auswirkungen auf die Spritkosten für Verbraucher.

Autofahrer müssen nun mit höheren Ausgaben rechnen, da sowohl Benzin- als auch Dieselpreise weiter steigen. Die anhaltende Unsicherheit auf den Ölmärkten lässt weitere Schwankungen in den kommenden Tagen erwarten. Erste Daten vom Wochenende deuten bereits auf zusätzliche Preiserhöhungen an den Tankstellen hin.

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