SPD fordert Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge mit Arbeitgeberbeteiligung
Clara HartmannSPD fordert Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge mit Arbeitgeberbeteiligung
Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt nun einen Vorschlag für eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge. Die Initiative, ursprünglich vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgelegt, zielt darauf ab, die Rentenabsicherung für Arbeitnehmer in ganz Deutschland zu stärken.
Bereits zuvor hatte Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, ein obligatorisches betriebliches Rentensystem gefordert. Dem Plan zufolge sollen Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet werden, gemeinsam mit den Beschäftigten in den Fonds einzuzahlen.
Dagmar Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, schloss sich dieser Forderung an. Sie betonte, dass Arbeitgeber mindestens einen gleich hohen Anteil in das Pflichtsystem einzahlen müssten. Schmidt warnte zudem, dass ohne zusätzliche finanzielle Mittel die künftige Rentenabsicherung weiter gefährdet bleibe.
Mit der Unterstützung der SPD erhält die Reforminitiative des DGB nun zusätzlichen politischen Rückenwind. Sollte das Modell umgesetzt werden, würde dies eine deutliche Wende in der Finanzierung der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland bedeuten.
Der Vorschlag sieht vor, dass Arbeitgeber die Beiträge der Beschäftigten zum Rententopf in gleicher Höhe aufstocken. Eine Einführung könnte die Altersvorsorge für Millionen Arbeitnehmer neu gestalten. Die weiteren Schritte hängen von den politischen Verhandlungen im Bundestag ab.






