16 March 2026, 16:15

Spargelernte 2025 in Baden-Württemberg: Weniger Erträge, mehr regionale Nachfrage

Ein Nahaufnahme von Spargelpflanzen, die im Boden wachsen und grüne Blätter und Stiele zeigen.

Baden-Württemberg importiert weniger Spargel - Spargelernte 2025 in Baden-Württemberg: Weniger Erträge, mehr regionale Nachfrage

Spargelanbau und -verbrauch in Baden-Württemberg erlebten 2025 spürbare Veränderungen. Die heimischen Landwirte ernteten weniger als in den Vorjahren, während die Einfuhren deutlich zurückgingen. Gleichzeitig stieg bei den Verbrauchern die Nachfrage nach regionalem grünem Spargel.

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Die Spargelernte in der Region sank 2025 um etwa zwei Prozent auf 8.442 Tonnen. Trotz des Rückgangs begannen die Bauern früher als üblich mit der Ernte, was die Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen verringerte. Dieser Wandel folgte auf schwere Überschwemmungen in Spanien – dem wichtigsten Spargellieferanten Baden-Württembergs –, die dort die Erträge schädigten und die Exporte drosselten.

Die Einfuhren in die Region gingen um 640 Tonnen zurück, ein Minus von 18,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nur noch 2.900 Tonnen frischer oder gekühlter Spargel trafen 2025 ein, wobei etwas mehr als die Hälfte (52,1 Prozent) aus Spanien stammte. Der Pro-Kopf-Verbrauch sank leicht, doch grüner Spargel aus Baden-Württemberg blieb in den Geschäften weiterhin gefragt.

Der frühere Erntebeginn trug vermutlich dazu bei, den Importbedarf zu senken. Da die Landwirte die Ernte vorverlegten, konnten Händler mehr regionale Ware anbieten – ein weiterer Schub für den Trend zu heimischem Spargel.

Der Spargelmarkt in Baden-Württemberg passte sich 2025 an: geringere Erntemengen und weniger Importe. Die frühere lokale Ernte reduzierte die Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen, insbesondere aus dem von Fluten betroffenen Spanien. Zudem verzeichneten Händler höhere Absätze beim grünen Spargel aus der Region, was veränderte Käuferpräferenzen widerspiegelt.

Quelle