24 April 2026, 16:12

Söder schlägt Ilse Aigner als nächste Bundespräsidentin vor – und löst Debatte aus

Cartoon-Illustration eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text unten, der lautet "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde".

Söder schlägt Ilse Aigner als nächste Bundespräsidentin vor – und löst Debatte aus

Markus Söder hat Ilse Aigner als mögliche Kandidatin für das Amt der nächsten Bundespräsidentin ins Spiel gebracht. Der Vorschlag hat innerhalb von CDU und CSU Diskussionen ausgelöst – während einige Spitzenpolitiker die Idee unterstützen, ziehen andere alternative Namen in Betracht. Aigner, derzeit Präsidentin des bayerischen Landtags, bringt Erfahrung aus ihrer Zeit als Bundeslandwirtschaftsministerin mit.

Söders Initiative kam aus München und überraschte die CDU-Führung. Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, sprach sich umgehend für den Vorschlag aus. Er bezeichnete Aigner als integrative Persönlichkeit mit einer starken Verbindung zu den Bürgerinnen und Bürgern.

Philipp Amthor, CDU-Abgeordneter, begrüßte die Aussicht auf eine Frau im Schloss Bellevue. Gleichzeitig betonte er, dass mehrere qualifizierte Kandidaten geprüft würden. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, erklärte hingegen, er werde jeden gut begründeten Vorschlag für das Präsidentenamt unterstützen.

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Innerhalb der CDU wurden zudem weitere Namen genannt. Familienministerin Karin Prien und die ehemalige Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sollen Interesse an dem Amt haben. CDU und CSU planen, ihre Personalempfehlung im Laufe des Sommers zu finalisieren.

Der Vorschlag, Ilse Aigner zu nominieren, hat eine breitere Debatte über die Besetzung des Amts ausgelöst. Beide Parteien werden nun die Kandidaten bewerten, bevor sie eine gemeinsame Empfehlung vorlegen. Die Entscheidung dürfte die politische Landschaft im Vorfeld des Auswahlverfahrens prägen.

Quelle