Schlechte Sicht: Super-G in Garmisch abgesagt - Ski-WM in Garmisch: Super-G wegen Nebel und Regen gestrichen
Super-G der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen wegen dichtem Nebel und Starkregen abgesagt
Das Super-G-Rennen der Männer bei der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen musste am Samstag aufgrund von dichtem Nebel und heftigem Regen abgesagt werden. Die schlechte Sicht auf der Kandahar-Strecke zwang die Verantwortlichen, den Wettbewerb nach zwei vorherigen Verschiebungen endgültig abzusagen. Trotz des Ausfalls bleibt der Schweizer Skifahrer Marco Odermatt in der Abfahrts- und Super-G-Wertung weiterhin klar in Führung.
Die Entscheidung für die Absage fiel nach mehreren vergeblichen Versuchen, die Strecke freizugeben. Der dichte Nebel und anhaltender Regen machten die Bedingungen für ein sicheres Rennen unmöglich, sodass den Organisatoren keine andere Wahl blieb, als das Rennen zu streichen. Es handelt sich um das drittletzte Super-G der Saison, doch es steht noch nicht fest, ob und wo der Wettbewerb nachgeholt wird.
Die Absage folgt auf Odermatts dominanten Sieg im Abfahrtsrennen am Samstag, bei dem er den ersten Platz belegte. Er setzte sich gegen seine Landsleute Alexis Monney und Stefan Rogentin sowie den Österreicher Vincent Kriechmayr durch. Mit nur noch Courchevel vor dem Finale in Kvitfjell bleiben den Speed-Spezialisten nun weniger Möglichkeiten, Punkte zu sammeln.
Bis zum Saisonende sind noch vier weitere Super-G-Rennen geplant. Die Männer gehen am 7. und 8. März in Kvitfjell an den Start, möglicherweise folgt am 15. März ein weiteres Rennen in Saalbach. Die Frauen bestreiten ihre Wettbewerbe am 8. März und am 15. März an denselben Orten.
Durch die Absage verringern sich die verbleibenden Chancen für die Konkurrenten, den Rückstand auf Odermatt zu verkürzen. Seine Führung in der Gesamtwertung bleibt damit unangetastet, während die Saison in die entscheidende Phase geht. Ob das ausgefallene Super-G nachgeholt wird, steht noch nicht fest.






