10 June 2026, 06:08

Sechs Monate Bewährung für Feuerzeug-Attacke auf Bundesliga-Torwart

Leichter Wurf auf den Torwart - Bewährung für Union-Fan

Sechs Monate Bewährung für Feuerzeug-Attacke auf Bundesliga-Torwart

Ein 28-jähriger Mann ist zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er während eines Bundesliga-Spiels ein Feuerzeug auf einen Torwart geworfen hatte. Der Angriff ereignete sich am 14. Dezember 2024 im Stadion An der Alten Försterei im Berliner Stadtteil Köpenick und verursachte beim Spieler eine leichte Schädelprellung.

Der Vorfall passierte während des Spiels, als der Angeklagte – unter Alkoholeinfluss – ein Feuerzeug auf den Torhüter Patrick Drewes schleuderte. Der Aufprall führte zu einer leichten Schädelprellung, weshalb Drewes eine Woche lang arbeitsunfähig war. Die Partie wurde für über 25 Minuten unterbrochen, bevor die Schiedsrichter der gegnerischen Mannschaft aufgrund der Spielbehinderung einen 2:0-Sieg zusprachen.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine zehnmonatige Bewährungsstrafe gefordert und die Tat als „absolutes No-Go – eine überschrittene rote Linie“ bezeichnet. Das Gericht verurteilte den Mann schließlich zu sechs Monaten auf Bewährung sowie zu einem zweijährigen Stadionverbot. Dieses Verbot gilt für alle Spiele der ersten, zweiten und dritten Liga sowie der Regionalliga.

Während des Prozesses äußerte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da eine Berufung möglich bleibt.

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Die Bewährungsstrafe und das Stadionverbot bilden den rechtlichen Abschluss des Falls. Der Torwart hat sich inzwischen von seiner Verletzung erholt, doch der Vorfall führte zu einem erzwungenen Spielergebnis und einer vorübergehenden Spielunterbrechung. Sollte der Verurteilte Berufung einlegen, könnte der Fall erneut geprüft werden.

Quelle