Schwimmkurse für Geflüchtete in Münster stärken Integration und Sicherheit
Clara HartmannSchwimmkurse für Geflüchtete in Münster stärken Integration und Sicherheit
Ein neues Schwimmprojekt in Münster hilft geflüchteten Kindern, Frauen und Männern, das Schwimmen zu lernen. Die Initiative des Vereins SwimSportTank e.V. stößt bei den Teilnehmenden auf großes Interesse und wird von lokalen Partnern unterstützt. Durch finanzielle Förderung und die Bereitstellung von Hallenbad-Kapazitäten konnten die Kurse realisiert werden.
Der Münsteraner Verein SwimSportTank e.V. bietet im Rahmen des Integrationspilotprojekts Schwimmkurse an, die im Hallenbad Roxel stattfinden – gestellt von der Stadt Münster. Anke Sundermeier, eine zertifizierte Übungsleiterin des Vereins, leitet die Einheiten gemeinsam mit einem interkulturellen Team, das viele der Herkunftssprachen der Teilnehmenden spricht.
Besonders beliebt ist das Angebot bei Bewohnern der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Münster, der lokalen Flüchtlingsunterkunft. Die Finanzierung des Projekts übernahm die Sparkasse Münsterland Ost, wodurch die Durchführung der Kurse gesichert werden konnte. Stefan Centeno Hüttemann, der für die Flüchtlingshilfe zuständige Bezirksbeamte, dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und die erfolgreiche Umsetzung des Programms.
Die Initiative knüpft an das langjährige Landesprogramm "NRW kann schwimmen!" an, das in den vergangenen 14 Jahren über 5.000 Viert- und Fünftklässlern in Münster das Schwimmen beibrachte. Das aktuelle Pilotprojekt erweitert dieses Angebot nun auf Geflüchtete und vermittelt ihnen lebenswichtige Fähigkeiten zur Wassersicherheit.
Die Schwimmkurse vermitteln Geflüchteten in Münster essenzielle Kompetenzen. Mit starker Unterstützung aus der Gemeinschaft und erfahrenen Trainerinnen und Trainern zielt das Projekt darauf ab, Integration und Sicherheit zu fördern. Sein Erfolg wird sich direkt auf den Alltag der Menschen in der ZUE Münster auswirken.






