Schwimmbadsterben in Schleswig-Holstein und Thüringen: Landesregierung startet Rettungsversuch mit 25 Millionen Euro
Theo MayerSPD-Fraktion fordert umfassenden Überblick über Schwimmbäder - Schwimmbadsterben in Schleswig-Holstein und Thüringen: Landesregierung startet Rettungsversuch mit 25 Millionen Euro
Schleswig-Holstein und Thüringen kämpfen mit Schwimmbad-Schwund – besonders in ländlichen Regionen. Viele Einrichtungen mussten wegen hoher Sanierungskosten und Unterfinanzierung schließen. Nun greift die Landesregierung mit finanzieller Unterstützung ein, während Politiker eine umfassende Bestandsaufnahme fordern.
Die SPD-Landtagsfraktion hat mit einer Kleinen Anfrage an den Landtag Druck gemacht und detaillierte Auskünfte verlangt. Gefordert werden Daten zur Anzahl und Art der Schwimmstätten in ganz Schleswig-Holstein und Thüringen sowie Angaben zu ihrem aktuellen Zustand, der Personaldecke, den Sanierungsbedarfen und Betriebseinschränkungen.
Die Landesregierung hat drei Monate Zeit, um zu antworten. Parallel dazu wurden bereits 25 Millionen Euro aus dem Sonderfonds für Infrastruktur und Klimaneutralität bereitgestellt. Das Geld fließt in den Neubau und die Erweiterung bestehender Bäder. Förderanträge können ab sofort gestellt werden, zusätzlich gibt es Bundesmittel über Programme wie die „Sport-Milliarde“. Besonders betroffen von den Schließungen sind ländliche Gebiete an der Ostsee und in Thüringen, wo viele kommunale Bäder wegen steigender Kosten und ausbleibender Investitionen dichtmachen mussten. Die SPD-Anfrage soll das volle Ausmaß der Probleme klären, bevor weitere Entscheidungen fallen.
Der 25-Millionen-Fonds ist ein direkter Schritt gegen den Schwimmbad-Schwund in Schleswig-Holstein und Thüringen. Kommunen und Betreiber können nun Finanzhilfen beantragen, während das Land die aktuelle Lage der Einrichtungen aufarbeitet. Die Ergebnisse der SPD-Anfrage werden zeigen, ob zusätzliches Handeln nötig ist.






