S11-Ausbau zwischen Bergisch Gladbach und Köln erreicht entscheidenden Meilenstein
Theo MayerS11-Ausbau zwischen Bergisch Gladbach und Köln erreicht entscheidenden Meilenstein
Ausbau der S11-Strecke zwischen Bergisch Gladbach und Köln erreicht wichtigen Meilenstein
Die Deutsche Bahn Tochter DB InfraGO kann nun mit der Ausschreibung von Bauaufträgen beginnen und Gleissperrungen planen. Das 836 Millionen Euro teure Projekt soll die Kapazität der Strecke verdoppeln, Bahnhöfe modernisieren und die Zugfrequenzen erhöhen.
Das Land Nordrhein-Westfalen steuert 305 Millionen Euro bei, der Bund übernimmt 531 Millionen Euro. Geplant sind ein zweites Gleis, neue Mittelbahnsteige sowie barrierefreie Umbauten an den Stationen. Nach Fertigstellung sollen Züge im 10-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast alle fünf Minuten.
Bevor der Bau beginnen kann, muss die Deutsche Bahn jedoch noch finale Genehmigungen einholen – darunter den städtischen Flächennutzungsplan Kölns, die raumordnerische Zulassung sowie alle Umwelt- und Baugenehmigungen. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer rechnet damit, dass die Genehmigungen noch in diesem Sommer vorliegen.
Die ersten größeren Einschränkungen für Pendler beginnen direkt nach Ostern 2026. Die Bahnhöfe Holweide und Dellbrück werden dann vom 9. Juli bis zum 15. Oktober 2027 umgebaut. Bergisch Gladbachs Erster Bürgermeister Ragnar Migenda deutete an, dass die Arbeiten bereits Ende 2030 starten könnten. Allerdings gerät der ursprüngliche Fertigstellungstermin Anfang 2032 durch Überschneidungen mit anderen Projekten ins Wanken.
Der Ausbau der S11 wird nach Abschluss schnellere und häufigere Verbindungen bringen. Pendler müssen sich jedoch auf Jahre mit Verspätungen und Bahnhofssperrungen einstellen. Der Zeitplan bleibt unsicher, da Genehmigungsverfahren und Planungshürden weiter andauern.






