27 March 2026, 18:09

Riesen-Rechenzentrum in Nauen bei Berlin startet mit 400-Megawatt-Vision

Schwarz-weiß-Postkarte einer elektrischen Umspannstation in Chicago, Illinois, die eine Stromleitung mit Transformatoren, Gebäude, Bäume und einen bewölkten Himmel zeigt, mit Text am unteren Rand.

Riesen-Rechenzentrum in Nauen bei Berlin startet mit 400-Megawatt-Vision

Baubeginn für großes neues Rechenzentrums-Campus in Nauen bei Berlin

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Offiziell hat der Bau eines großen neuen Rechenzentrums-Campus in Nauen nahe Berlin begonnen. Betrieben wird die Anlage von maincubes, die auf dem Gelände langfristig sechs baugleiche Rechenzentren errichten wird. Das erste Gebäude soll bis Ende 2027 in Betrieb gehen, der gesamte Campus könnte bereits 2028 voll funktionsfähig sein.

Bereits laufen Vorbereitungsarbeiten, darunter der Bau eines 110-Kilovolt-Umspannwerks sowie einer sechs Kilometer langen Kabeltrasse. Diese Infrastruktur soll den Energiebedarf des Standorts decken – zunächst mit einer Leistung von 200 Megawatt, wobei eine spätere Erweiterung auf über 400 Megawatt möglich ist.

Das Projekt ist Teil einer breiter angelegten Initiative zur Stärkung der digitalen Infrastruktur Deutschlands. Nauen liegt in einer wachsenden Rechenzentrumsregion rund um Berlin. Nach Fertigstellung werden die sechs Gebäude durch zusätzliche Kapazitäten im Inland zur digitalen Souveränität Europas beitragen.

Maincubes hat keine direkten Vergleiche zu ähnlichen Projekten in der Umgebung genannt. Dennoch stellt der Umfang der Anlage eine bedeutende Investition in die technologische Infrastruktur der Region dar.

Der Start des ersten Rechenzentrums ist für Ende 2027 geplant, der gesamte Campus könnte 2028 ans Netz gehen. Die energietechnische Ausstattung – darunter eine eigene Hochspannungsleitung – ermöglicht langfristiges Wachstum. Vollständig in Betrieb wird der Standort einen wichtigen Beitrag zum Ausbau des europäischen Digitalnetzes leisten.

Quelle