Rekordfeld bei Freitauch-DM in Chemnitz: Weltmeisterin und 80-Jährige im Wettkampf
Jonas HofmannApnea DM in Chemnitz: Rekordjagd ohne Luft - Rekordfeld bei Freitauch-DM in Chemnitz: Weltmeisterin und 80-Jährige im Wettkampf
Deutschlands beste Freitaucher treffen sich in Chemnitz zu den Nationalen Meisterschaften der Deutschen Bahn
Dieses Wochenende finden in Chemnitz die Deutschen Meisterschaften im Freitauchen statt – und die Crème de la Crème der deutschen Bahn-Taucher ist angereist. Mit 57 Teilnehmenden hat das Turnier fast doppelt so viele Starter wie im Vorjahr. Darunter ist auch Heike Schwerdtner, die amtierende Weltmeisterin und nationale Rekordhalterin in der statischen Disziplin.
Die Deutschen Bahn-Freitauch-Meisterschaften gehen bereits in die siebte Runde, zum dritten Mal ist Chemnitz Austragungsort. Die sächsische Stadt hat sich längst als zentraler Standort für den Sport etabliert und bringt regelmäßig Spitzenathleten hervor.
Drei Hauptkategorien stehen auf dem Programm: Strecken-, Statik- und Geschwindigkeitsdisziplinen. Beim Statiktauchen gilt es, möglichst lange regungslos die Luft anzuhalten. Schwerdtners deutscher Rekord in dieser Disziplin liegt bei beeindruckenden neun Minuten und 30 Sekunden – ohne Sauerstoffzufuhr.
Besondere Aufmerksamkeit erhält in diesem Jahr die wachsende Masters-Klasse, die Athleten ab 50 Jahren offensteht. Mit dabei: eine 80-jährige Teilnehmerin, die die Bandbreite des Sports unterstreicht. Die nationalen Bestmarken im dynamischen Tauchen ohne Flossen liegen derzeit bei 175,5 Metern für Männer und 164 Metern für Frauen.
Weltweit erlebt das Freitauchen einen Boom. Bei den AIDA-Weltmeisterschaften stieg die Zahl der teilnehmenden Nationen von rund 40 im Jahr 2021 auf über 60 im Jahr 2025. Veranstaltungen wie die WM 2023 in Kaunas, Litauen (52 Länder), oder das Turnier 2025 in Dubai (64 Länder) spiegeln diese Entwicklung wider – mit zunehmender Beteiligung aus Asien, Afrika und Südamerika.
In Chemnitz werden über mehrere Disziplinen hinweg sowohl Spitzen- als auch Veteranensportler antreten. Mit Rekordbeteiligung und einer Weltmeisterin im Starterfeld unterstreicht das Event Deutschlands starke Position in dieser Sportart. Die Ergebnisse werden zudem die Auswahl für künftige internationale Wettbewerbe beeinflussen.






