21 March 2026, 10:08

"Rehné": Ein Hirsch lebt gefährlich nah an der Autobahn A7

Ein Hirsch überquert eine Straße vor einem Haus, mit einem rechts geparkten Auto und Bäumen, Pflanzen, Blumen und Mülltonnen im Hintergrund.

Tierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Ein Hirsch lebt gefährlich nah an der Autobahn A7

Ein junger Hirsch, von Einheimischen "Rehné" getauft, ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Immer wieder berichten Autofahrer von Sichtungen des Tieres, das in unmittelbarer Nähe der Straße grast. Bisher gab es jedoch keine Verkehrsunfälle, die mit dem Hirsch in Verbindung stehen.

Das etwa drei Jahre alte Tier wird häufig allein in der Nähe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover gesichtet. Anwohner vermuten, dass es in der Gegend geboren wurde und sich an den Lärm und die Bewegungen des vorbeifahrenden Verkehrs gewöhnt hat.

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Um die Sicherheit zu gewährleisten, ergreifen die Behörden nun Maßnahmen: Bald sollen Warnschilder entlang der Autobahn aufgestellt werden, die Autofahrer auf die Anwesenheit des Hirschs aufmerksam machen. Die Polizei rät zudem, nicht abrupt zu bremsen oder anzuhalten, falls das Tier gesichtet wird.

Obwohl "Rehnés" Verhalten Aufsehen erregt, gibt es keine Hinweise darauf, dass sich das Wildtierverhalten in der Nähe der A7 in den letzten zwei Jahren generell verändert hat. Andere Tiere der Region zeigen keine ungewöhnlichen Verhaltensmuster, die mit den häufigen Auftritten des Hirschs in Verbindung stehen könnten.

Die neuen Warnschilder sollen das Risiko sowohl für Autofahrer als auch für den Hirsch verringern. Bisher hat die Vertrautheit des Tieres mit dem Verkehr Unfälle verhindert. Die Behörden werden die Situation weiterhin beobachten, um sicherzustellen, dass die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird.

Quelle