23 March 2026, 06:09

Petershausen plant Überschüsse bei Wasser und Abwasser bis 2026

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Petershausen plant Überschüsse bei Wasser und Abwasser bis 2026

Stadtwerke Petershausen rechnen bis 2026 mit Überschüssen bei Wasser und Abwasser

Die Stadtwerke Petershausen (EGP) erwarten bis 2026 schwarze Zahlen in den Bereichen Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die positive Prognose folgt auf eine kürzliche Gebührenerhöhung für diese grundlegenden Dienstleistungen. Wie die Verantwortlichen bestätigen, waren die Anpassungen notwendig, um frühere Defizite auszugleichen und künftige Kosten zu decken.

Nach gesetzlicher Vorgabe müssen Wasser- und Abwasserbetriebe langfristig kostendeckend arbeiten. Die EGP hat die Gebühren zu Jahresbeginn erhöht, um die Vorgaben der kostendeckenden Kalkulation einzuhalten. Gleichzeitig werden damit Fehlbeträge ausgeglichen, die sich in den vergangenen vier Jahren angesammelt haben.

Für 2026 werden Erlöse von 110.000 Euro aus der Wasserversorgung erwartet, die Abwasserentsorgung soll 250.700 Euro einbringen. Zahlreiche kostspielige Infrastrukturprojekte wurden jedoch auf 2027 verschoben – eine Maßnahme, die maßgeblich zum prognostizierten Überschuss beiträgt.

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Die Gebührenerhöhungen entsprechen einem bundesweiten Trend. Zwischen 2021 und 2025 stiegen die Wasserpreise in vergleichbaren Kommunen im Schnitt um 3 bis 5 Prozent pro Jahr. Daten des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) zeigen, dass die Kosten für Trinkwasser von etwa 2,20 Euro pro Kubikmeter auf 2,50 Euro kletterten. Auch die Abwassergebühren erhöhten sich im gleichen Zeitraum von 2,80 Euro auf 3,20 Euro pro Kubikmeter. Treiber dieser Entwicklung sind gestiegene Energiekosten und notwendige Investitionen in die Infrastruktur.

Der erwartete Überschuss 2026 verschafft den Stadtwerken finanzielle Spielräume. Durch die Verschiebung von Sanierungsvorhaben und die angepassten Gebühren konnte der Haushalt ohne übermäßige Belastung der Verbraucher ausgeglichen werden. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren von stabilen Servicekosten, während der Versorger gleichzeitig die Weichen für zukünftige Investitionen stellt.

Quelle