„Panikherz“ am Thalia Theater: Letzte Vorstellung einer Kult-Inszenierung
Luisa HartmannAbschiedsvorstellung für Stuckrad-Barres 'Panikherz' in der Thalia - „Panikherz“ am Thalia Theater: Letzte Vorstellung einer Kult-Inszenierung
Die Bühnenadaption von Panikherz, basierend auf Benjamin von Stuckrad-Barres autobiografischem Roman, hat ihre letzten Vorstellungen erreicht. Seit der Premiere 2018 am Thalia Theater Hamburg hat die Inszenierung über 30.000 Zuschauer in 46 Aufführungen begeistert. Das Stück erkundet die reale Freundschaft zwischen dem Schriftsteller und dem Musiker Udo Lindenberg.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die Verbindung zwischen von Stuckrad-Barre und Lindenberg, der auf der Bühne in einer stummen Nebenrolle auftritt. Eine ungewöhnliche Wendung: Mehrere Schauspieler wechseln sich in der Rolle des „Stuckiman“ ab – so nannte Lindenberg den Schriftsteller. Auf eine Besetzung Lindenbergs selbst wird verzichtet, um den Fokus auf die Erzählung statt auf einen Starauftritt zu legen.
Am Montag fällt am Thalia Theater der letzte Vorhang. Über fünf Jahre hinweg entwickelte sich das Stück zu einer der meistbesuchten Produktionen des Hauses und verband Memoiren, Musik und theatralisches Experiment.
Mit der letzten Vorstellung endet eine erfolgreiche Ära: Panikherz hinterlässt ausverkaufte Shows und große mediale Aufmerksamkeit. Die Adaption brachte von Stuckrad-Barres Roman tausenden Zuschauern nahe, während Lindenbergs Präsenz auf der Bühne der Geschichte eine persönliche Note verlieh. Die Spielzeit am Thalia Theater markiert das Ende dieses Kapitels für die Inszenierung.






