Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Dienstleistungen betroffen
Jonas HofmannOranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Dienstleistungen betroffen
Die Stadt Oranienburg hat ihr Verwaltungsnetzwerk vorsorglich vom Netz genommen, nachdem es zu einem Cyberangriff gekommen war. Die Maßnahme betrifft kommunale Dienstleistungen, nachdem bestätigt wurde, dass die eigenen Systeme der Stadt nicht kompromittiert wurden.
Die Behörden schalteten das Netzwerk am Donnerstag um 18 Uhr ab, um mögliche Schäden zu verhindern. Die Störung wird voraussichtlich mindestens bis Freitag andauern und erfordert Anpassungen bei öffentlichen Dienstleistungen.
Die Sprechstunden im Bürgeramt am Freitag wurden abgesagt. Während dieser Zeit können Anwohner die Stadtverwaltung und kommunale Einrichtungen nur telefonisch erreichen. Die Website der Stadt blieb online, zeigt jedoch einen Hinweis auf die eingeschränkten Dienstleistungen an.
Der Cyberangriff betraf 75.000 Firewalls des Typs, der auch von der Oranienburger Verwaltung genutzt wird. Dennoch blieb das eigene Netzwerk der Stadt unversehrt. Die Abschaltung bleibt als Schutzmaßnahme bestehen. Die Dienstleistungen bleiben eingeschränkt, bis die Behörden die vollständige Wiederherstellung des Betriebs für sicher erklären. Bürger werden aufgefordert, dringende Angelegenheiten über die Telefonhotlines zu klären.






