Orafol investiert 150 Millionen Euro in Hightech-Standort Oranienburg bis 2027
Theo MayerOrafol investiert 150 Millionen Euro in Oranienburg - Orafol investiert 150 Millionen Euro in Hightech-Standort Oranienburg bis 2027
Die Orafol Group hat eine Investition von 150 Millionen Euro in ihren Standort in Oranienburg angekündigt – ein bedeutender Ausbau für den traditionsreichen Hersteller. Das Projekt, das von 2025 bis 2027 läuft, umfasst eine neue Hightech-Produktionshalle und hat bereits die notwendige Baugenehmigung erhalten. Die Landesregierung Brandenburgs begrüßt den Schritt als wichtigen Impuls für die regionale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt.
Das 1808 gegründete Unternehmen Orafol, das sich auf Kunststoffmaterialien spezialisiert hat, beschäftigt weltweit rund 3.000 Mitarbeiter. Mit der aktuellen Investition entsteht die "Halle 14", ein modernster Produktionsbereich mit fortschrittlicher Automatisierung und digitalen Systemen. Die Expansion wird vollständig aus eigenen Mitteln finanziert – ohne staatliche Subventionen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke lobte das Engagement von Orafol für die Region. Das Projekt trage zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei und stärke den Industriestandort, so Woidke. Die Landesregierung betonte zudem die Effizienz des Genehmigungsverfahrens, das die Baugenehmigung bereits im Januar 2026 erteilt hatte. Holger Loclair, Geschäftsführer von Orafol, unterstrich die Bedeutung stabiler politischer Rahmenbedingungen für langfristige Planung. Er dankte den Verantwortlichen für ihre Unterstützung bei der reibungslosen Umsetzung des Wachstumskurses.
Die 150-Millionen-Investition bringt Spitzenfertigung nach Brandenburg. Mit dem baldigen Baubeginn soll das Projekt die Position von Orafol als führenden Materialhersteller weiter festigen. Die Investition passt zudem zu Brandenburgs Bestrebungen, die industrielle Entwicklung und Arbeitsplatzsicherheit zu fördern.






