Oldenburger Basketballer verpassen Pokal-Finale - Oldenburgs Traum vom DFB-Pokal-Finale platzt gegen Alba Berlin
EWE Baskets Oldenburgs starke Aufholjagd am Saisonende endet im DFB-Pokal-Halbfinale
Die beeindruckende späte Saisonerholung der EWE Baskets Oldenburg fand im Halbfinale des DFB-Pokals ein jähes Ende. Das Team unterlag am 21. Februar 2026 Alba Berlin mit 78:98 und verpasste damit die Chance auf ein zweites Finale seit 2015. Trotz der jüngsten Fortschritte unter dem neuen Trainer Lazar Spasic konnte Oldenburg mit dem Tempo der Berliner nicht mithalten.
Die Niedersachsen gingen mit solider Form in die Partie – acht der letzten zehn Ligaspiele hatten sie gewonnen. Nach einem holprigen Saisonstart brachte der Trainerwechsel zu Spasic die Wende: Vom Tabellenende kämpften sie sich auf einen Mittelfeldplatz vor und wiesen eine Bilanz von 11:9 Siegen auf. Diese Aufwärtstendenz sicherte ihnen einen Platz unter den Top 4 des DBB-Pokals – und damit das Duell mit Alba Berlin.
Gegen die Hauptstädter fand Oldenburg jedoch nie ins Spiel. Selbst mit einem fast vollständigen Kader gelang es nicht, die Gegner in Schach zu halten. Chris Clemons war mit 29 Punkten bester Werfer, doch seine Leistung reichte nicht aus, um die Lücke zu schließen.
Alba Berlin zieht nun ins Finale ein und trifft dort auf die BMA 365 Bamberg Baskets. Bamberg hatte sich zuvor in einem Überraschungssieg nach Verlängerung gegen den FC Bayern München durchgesetzt und sorgt damit für ein spannendes Endspiel um den deutschen Pokal.
Die Niederlage bedeutet das Aus im Pokal für Oldenburg und verwehrt dem Team zum zweiten Mal seit über einem Jahrzehnt den Einzug ins Finale. Alba Berlin hingegen bestreitet nun das Endspiel gegen Bamberg. Für die Niedersachsen steht nun wieder die Liga im Fokus – mit dem Ziel, die gestiegene Leistung zu halten.






