11 February 2026, 22:25

Nordische Kombination kämpft um olympische Frauenwettbewerbe bis 2034

Vier Frauen in Sportbekleidung stehen zusammen auf einer Laufbahn, jede hält eine amerikanische Flagge und lächelt, mit einem Stadion und Zuschauern im Hintergrund.

Nordische Kombination kämpft um olympische Frauenwettbewerbe bis 2034

Nordische Kombination bleibt die einzige Wintersportart bei Olympia ohne Frauenwettbewerbe – doch aktuelle Entwicklungen haben die Debatte um ihre Zukunft neu entfacht. Schlüsselfiguren der Szene drängen nun auf Veränderungen, nachdem es vom Internationalen Olympischen Komitee (IOK) positive Signale gab.

Der Internationale Skiverband (FIS) setzt sich seit Langem für die Aufnahme von Frauen in Skispringen und der Nordischen Kombination ein. Frauen-Skispringen wurde 2011 in den FIS-Weltcup aufgenommen und war 2019 erstmals Teil der Weltmeisterschaften – Seefeld richtete damals das erste Wettkampfformat im olympischen Stil aus. Doch das IOK lehnte eine Teilnahme an den Spielen 2014 und 2018 wiederholt ab.

Bei der Nordischen Kombination ging der FIS nun einen wichtigen Schritt: In der Weltcup-Saison 2023/24 führte er erstmals Teamwettbewerbe für Frauen ein. Laut den jüngsten Beschlüssen des FIS-Rates bis 2025 peilt der Verband eine olympische Premiere bis 2034 an.

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IOK-Präsidentin Kirsty Coventry besuchte kürzlich einen Wettbewerb der Nordischen Kombination und zeigte sich laut Berichten begeistert von der Spannung und der Stimmung im Publikum. FIS-Präsident Johan Eliasch bestätigte ihr positives Feedback und bekräftigte, sich weiter für die olympische Zukunft des Sports einzusetzen – inklusive der Frauenwettkämpfe. Auch Athleten wie Johannes Rydzek und Julian Schmid lobten die gelungene Veranstaltung: Schmid sprach von "großartiger Publicity", während Rydzek die Notwendigkeit von Frauenwettbewerben betonte.

Der Kampf um die olympische Anerkennung der Frauen-Nordischen Kombination geht weiter – mit Rückendeckung durch den FIS und wachsendem Interesse des IOK. Mit den neuen Weltcup-Formaten und dem Ziel 2034 bleibt der Weltverband fokussiert, der Disziplin einen Platz bei künftigen Spielen zu sichern. Die nächsten Schritte hängen nun von den laufenden Verhandlungen und der endgültigen Entscheidung des IOK ab.