Nordhausen: Warum Wildunfälle in diesem Winter dramatisch zunehmen
Luisa HartmannPolizei warnt vor tödlicher Kombination auf den Straßen - Nordhausen: Warum Wildunfälle in diesem Winter dramatisch zunehmen
Polizei Nordhausen warnt vor steigender Zahl von Wildunfällen auf den Straßen in diesem Winter
In Nordhausen hat die Polizei vor einer Zunahme von Wildunfällen auf den Straßen gewarnt. Besonders bei Frost und Schnee in den Morgen- und Abendstunden kommen Rehe und Wildschweine häufiger auf die Fahrbahnen. Die Behörden raten Autofahrern, in solchen Situationen besonders vorsichtig zu sein.
Erst kürzlich gab es in Nordhausen und im Landkreis Unstrut-Hainich mehrere Zusammenstöße mit Tieren. Am häufigsten waren Rehe betroffen, bei den Unfällen wurden jedoch keine Verletzungen von Fahrern oder Insassen gemeldet.
Die Polizei empfiehlt, in Waldgebieten und auf Straßen mit Wildwechsel-Schildern das Tempo zu reduzieren. Glatte Straßen und schlechte Sichtverhältnisse in der Dunkelheit erhöhen die Gefahr, dass Tiere plötzlich die Fahrbahn überqueren. Falls ein Tier auf der Straße auftaucht, sollten Autofahrer hupen, kräftig bremsen und Ausweichmanöver vermeiden. Das Fernlicht sollte ausgeschaltet werden, um das Tier nicht zusätzlich zu erschrecken. Plötzliche Lenkbewegungen, um Wild zu umfahren, können zu noch gefährlicheren Situationen führen.
Die Warnungen kommen zu einer Zeit, in der die Tiere wegen des winterlichen Wetters näher an die Straßen ziehen, um Nahrung zu suchen. Autofahrer werden aufgefordert, besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden wachsam zu sein. Durch Beachtung dieser Hinweise könnten in den kommenden Wochen Unfälle vermieden werden.






