Niedersachsen schafft Projektagentur für einfachere Förderanträge in Kommunen
Clara HartmannNiedersachsen schafft Projektagentur für einfachere Förderanträge in Kommunen
Niedersachsen baut Unterstützung für kleine und mittlere Städte aus, die mit Förderanträgen kämpfen
Die Landesregierung hat 150.000 Euro bereitgestellt, um die bestehende Projektwerkstatt zu einer vollwertigen Projektagentur auszubauen. Damit soll der Zugang zu Fördermitteln vereinfacht und die finanzielle Hilfe für Kommunen beschleunigt werden.
Die Projektwerkstatt startete 2022 als Pilotprojekt mit Fokus auf die Region Leine-Weser. Bis 2025 hatte sie sich auf ganz Niedersachsen ausgeweitet und bereits rund 150 Gemeinden unterstützt. Dennoch empfinden viele Städte Förderanträge nach wie vor als zu kompliziert und zeitaufwendig.
Die neue Projektagentur übernimmt nun diese Aufgabe und bietet maßgeschneiderte Beratung an. Sie analysiert die Erfahrungen der Kommunen, identifiziert typische Hürden und entwickelt praxisnahe Verbesserungen für die Förderverfahren. Die Landesförderung für die Agentur ist bis Ende 2027 gesichert.
Die Erkenntnisse aus der Arbeit der Agentur fließen in weitere Instrumente ein, etwa die Plattform Förderfinder oder das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz. Ziel ist es, dass Gelder schneller bei den Kommunen ankommen – mit klareren Regeln, die den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen.
Der Ausbau basiert auf Jahren der Pilotarbeit und dem Feedback lokaler Behörden. Mit den zusätzlichen 150.000 Euro wird die Projektagentur nun dabei helfen, Anträge in ganz Niedersachsen zu straffen. Die Neuerungen sollen mindestens bis 2027 bestehen bleiben.






