16 April 2026, 06:10

Neue Cannabis-Regeln: Was Patienten 2026 bei Reisen beachten müssen

Gruppe von Menschen um ein Auto mit einem "Legalise Cannabis Ireland"-Schild herumstehend, umgeben von Gebäuden unter einem klaren blauen Himmel, mit Papieren im Auto sichtbar.

Neue Cannabis-Regeln: Was Patienten 2026 bei Reisen beachten müssen

Zu Beginn der ersten großen Frühlingsreisesaison 2026 warnen deutsche Gesundheitsbehörden dringend vor rechtlichen Risiken für Patienten mit medizinischem Cannabis. Die Hinweise sollen helfen, Probleme beim Grenzübertritt mit entsprechenden Medikamenten zu vermeiden. Durch das neue Cannabisgesetz (CanG) haben sich die Vorschriften für Reisen – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Schengen-Raums – geändert.

Am 23. März 2026 betonten Beamte die Bedeutung korrekter Unterlagen für Patienten, die mit medizinischem Cannabis verreisen. Innerhalb des Schengen-Raums dürfen Betroffene bei Aufenthalten von bis zu 30 Tagen eine persönliche Menge mitführen – vorausgesetzt, sie verfügen über eine Bescheinigung nach Artikel 75 ihrer örtlichen Gesundheitsbehörde. Dieses Dokument muss Name, Dosierung, Medikamentenmenge und genaue Reisedaten des Patienten bestätigen.

Für Reisen außerhalb des Schengen-Raums gestaltet sich das Procedere deutlich komplizierter. Patienten wird geraten, sich mindestens acht bis zehn Wochen vor Abreise an die diplomatische Vertretung des Ziellandes zu wenden. Die rechtlichen Risiken sind hier erheblich höher, da die Vorschriften international stark variieren. Ein detaillierter Leitfaden unter dem Titel "Medizinisches Cannabis weltweit: Welche Regeln gelten im Ausland?" informiert über länderspezifische Anforderungen.

Unabhängig vom Reiseziel empfehlen die Behörden, die Medikamente stets in der Originalverpackung der Apotheke mitzuführen. Zudem sollte Cannabis ausschließlich im Handgepäck transportiert werden, um Probleme bei Sicherheitskontrollen oder Zolluntersuchungen zu vermeiden.

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Die aktualisierten Richtlinien erscheinen zu einem Zeitpunkt, an dem immer mehr Deutsche mit entsprechender Verordnung in diesem Frühling verreisen wollen. Ohne die richtigen Papiere drohen Patienten die Beschlagnahmung ihrer Medikamente oder sogar rechtliche Konsequenzen im Ausland. Eine gründliche Vorbereitung – insbesondere der frühzeitige Kontakt mit Botschaften bei Reisen außerhalb des Schengen-Raums – bleibt daher unerlässlich für eine reibungslose Reise.

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