Nationaler Veteranentag: Deutschland ehrt seine "Friedensstifter" mit klarem Appell
Theo MayerNationaler Veteranentag: Deutschland ehrt seine "Friedensstifter" mit klarem Appell
Deutschland begeht zweiten „Nationalen Tag der Veteranen“ mit Veranstaltungen um den 15. Juni
An diesem Tag wird all jenen gedacht, die sich mit besonderer Auszeichnung im Militärdienst engagiert haben. Ulrike Liedtke, Präsidentin des Brandenburger Landtags, bezeichnete ihn als eine Würdigung der „Friedensstifter“.
Liedtke betonte die vielseitige Rolle von Veteranen bei der Bewahrung des Friedens. Sie verwies darauf, dass es engagierter Menschen bedarf, um Frieden zu sichern, zu verteidigen, auszuverhandeln, zu erhalten und seine Grundlagen zu erneuern. In Deutschland umfasst der Begriff „Veteran“ alle Soldatinnen und Soldaten – ob aktiv oder ehemalig –, die ehrenhaft aus dem Dienst ausgeschieden sind.
Sie forderte zu mehr Dankbarkeit und Unterstützung für diese Menschen auf. Liedtke unterstrich, wie wichtig es sei, die gesundheitlichen Herausforderungen von Veteranen stärker anzuerkennen – insbesondere psychische Belastungen. Eine posttraumatische Belastungsstörung sei keine Schwäche, sondern eine Verletzung, die angemessene Behandlung erfordere, so Liedtke.
Ihr Appell richtete sich auch an die Gesellschaft, das Bewusstsein, die Behandlungsmöglichkeiten und die Geduld gegenüber Veteranen und ihren Familien zu verbessern. Zudem setzte sie sich für spezialisierte Unterstützungsangebote ein, die auf ihre besonderen Bedürfnisse eingehen.
Der „Nationale Tag der Veteranen“ erinnert an die Leistungen der Soldatinnen und Soldaten. Gleichzeitig lenkt er den Fokus auf die Notwendigkeit, ihre gesundheitlichen und sozialen Anliegen zu adressieren. Der Tag soll das Verständnis für ihre Opfer und die damit verbundenen Herausforderungen vertiefen.






