Mysteriöser Geruch im ICE löst Evakuierung und Großalarm bei Köln aus
Luisa HartmannMysteriöser Geruch im ICE löst Evakuierung und Großalarm bei Köln aus
Schnellzug nach Köln in Trechtingshausen geräumt – mysteriöser Geruch löst Großalarm aus
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg nach Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Der Vorfall führte zu einer vierstündigen Sperrung der Strecke, während Rettungskräfte die Ursache untersuchten.
Der Geruch war erstmals in einem Wagen aufgefallen, als der Zug sich seiner Zielstation näherte. Da die Quelle nicht ausgemacht werden konnte, hielt das Zugpersonal unplanmäßig an, um die Türen zu öffnen und den Bereich zu belüften. Doch der Geruch blieb bestehen, sodass alle 177 Fahrgäste den Zug verlassen mussten.
Während des Einsatzes kollabierte eine Zugbegleiterin, eine weitere Person erlitt einen Panikanfall. Feuerwehr und Polizei rückten an und durchsuchten den Zug gründlich. Später wurde eine nicht näher bezeichnete Flüssigkeit im Zug entdeckt, deren Herkunft jedoch weiterhin unklar ist.
Technische Überprüfungen der Zugsysteme ergaben keine Mängel. Da die Strecke blockiert war, wurden die Reisenden auf Ersatzbusse verteilt, um ihre Fahrten fortzusetzen. Die Ermittlungen zur Flüssigkeit und zur Ursache des Geruchs laufen noch.
Die Unterbrechung dauerte fast vier Stunden, bevor die Strecke wieder freigegeben wurde. Die Fahrgäste erreichten ihr Ziel per Bus, während die Behörden die gefundene Flüssigkeit weiter analysieren. Der Zug wurde inzwischen wieder freigegeben, doch die Quelle des Geruchs steht noch nicht fest.






