Münchner Sicherheitskonferenz 2024: Rekordbeteiligung mit 65 Staatschefs und US-Delegation
Clara HartmannIschinger verspricht 'Sicherheitskonferenz der Superlative' - Münchner Sicherheitskonferenz 2024: Rekordbeteiligung mit 65 Staatschefs und US-Delegation
Münchner Sicherheitskonferenz 2024 bricht in diesem Jahr alle Teilnehmerrekorde
Noch nie zuvor werden so viele Staats- und Regierungschefs, US-Abgeordnete sowie Außen- und Verteidigungsminister an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen wie in diesem Jahr. Die Veranstalter verzeichnen einen deutlichen Anstieg der bestätigten Teilnehmer im Vergleich zu den Vorjahren.
Allein 65 Staats- und Regierungschefs werden erwartet – 2023 waren es noch 42. Zudem haben 98 Außen- und Verteidigungsminister ihre Teilnahme zugesagt, gegenüber 87 im vergangenen Jahr. Über 50 US-Senatoren und Abgeordnete des Repräsentantenhauses werden ebenfalls anreisen.
Trotz laufender Verhandlungen in Abu Dhabi wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an der Konferenz teilnehmen. Die US-Delegation wird von Außenminister Marco Rubio vertreten, der im vergangenen Jahr noch Vizepräsident J.D. Vance vertrat. Russische Vertreter werden nicht erwartet.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gibt bei der Konferenz sein Debüt und wird dort die sicherheitspolitische Agenda Deutschlands vorstellen. Konferenzleiter Wolfgang Ischinger äußerte die Hoffnung auf ein "Erwachen Europas" und konkrete Beschlüsse als Ergebnis der Gespräche.
Die stark gestiegene Beteiligung hochrangiger Politiker unterstreicht das wachsende globale Interesse an der Konferenz. Mit mehr Führungspersönlichkeiten als je zuvor wird die Veranstaltung drängende Sicherheitsfragen behandeln. Die Organisatoren erwarten zentrale Debatten zu Verteidigung, Diplomatie und internationaler Zusammenarbeit.






