MTV Wolfenbüttel kämpft um Trainingsplatz nach überraschender Sperrung
Luisa HartmannMTV Wolfenbüttel kämpft um Trainingsplatz nach überraschender Sperrung
MTV Wolfenbüttel wirft Stadtverwaltung vor, Hauptplatz im Meesche-Sportpark überraschend gesperrt zu haben
Der plötzliche Verschluss des Hauptspielfelds im Meesche-Sportpark habe die Vorbereitungen des Vereins auf die neue Landesliga-Saison empfindlich gestört, kritisiert der MTV Wolfenbüttel. In der Folge mussten die Spieler ihr Training verlegen und Freundschaftsspiele absagen.
Auslöser des Streits war die von der Stadt für den 8. Juni anberaumte Wartungsarbeit. Die Verwaltung betont, sie habe die Vereine bereits im Mai um die Nennung wichtiger Termine gebeten, von MTV Wolfenbüttel jedoch keine verlässliche Rückmeldung erhalten. Man habe korrekt gehandelt und weise jede Verantwortung für mögliche finanzielle Nachteile des Clubs von sich.
Nach der Sperrung fand die erste Trainingseinheit der Mannschaft in Adersheim statt. Die Stadt verwies den Verein darauf, dass Alternativplätze im Meesche-Park sowie an der Halberstädter Straße zur Verfügung stünden. Trotz logistischer Herausforderungen räumte die Verwaltung zudem eine vorzeitige Freigabe des Hauptplatzes ab dem 14. Juli ein.
Die Stadt fordert den Verein zu einer besseren Kommunikation und Planung auf, um künftige Konflikte zu vermeiden. Der MTV Wolfenbüttel passt unterdessen weiterhin seinen Trainingsplan an und wartet auf die Rückkehr zu den gewohnten Anlagen. Der Streit unterstreicht die Notwendigkeit einer klareren Abstimmung zwischen Kommunalbehörden und Sportverbänden.
