Mönchengladbachs Energiekosten explodieren – trotz stabilen Verbrauchs in Schulen und Ämtern
Jonas HofmannMönchengladbachs Energiekosten explodieren – trotz stabilen Verbrauchs in Schulen und Ämtern
Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt kaum Veränderungen beim Verbrauch in städtischen Gebäuden
Trotz steigender Kosten blieb der Strom- und Erdgasverbrauch in den kommunalen Liegenschaften der Stadt Mönchengladbach im Jahr 2024 weitgehend stabil. Dennoch stiegen die Energiekosten im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte an.
Die gesamten Energieausgaben der Stadt erreichten 2024 eine Summe von 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 53 Prozent gegenüber 2023. Der Stromverbrauch lag mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu unverändert, während der Erdgasbedarf bei 50,4 Millionen kWh konstant blieb. Lediglich der Verbrauch an Heizöl stieg von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh.
Schulen als größte Energieverbraucher Schulen waren mit 49 Prozent des Strom- und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs die größten Energieabnehmer. Der CO₂-Fußabdruck aller städtischen Immobilien blieb mit 16.643 Tonnen Kohlendioxid nahezu unverändert. Der Bericht umfasste eine Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche.
Effizienzmaßnahmen und geplante Projekte Zu den Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zählte eine 850.000 Euro teure Modernisierung der Beleuchtung, wobei die Hälfte der Kosten durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Geplant sind zudem die Heizungssanierung am Stiftischen Humanistischen Gymnasium sowie die Renovierung des STEP-Jugendzentrums. Darüber hinaus wird die Gebäudemanagement Mönchengladbach GmbH (gmmg) veraltete Stromzähler durch digitale Modelle ersetzen.
Obwohl der Energieverbrauch stabil blieb, stiegen die Kosten deutlich. Künftige Projekte sollen den Verbrauch und die Emissionen in zentralen Gebäuden reduzieren. Noch ist jedoch unklar, wie viele Schulen von den geplanten Heizungsmodernisierungen profitieren werden.






