Merkel blickt zurück: Diplomatie, Erdoğan und ihre persönlichen Momente in der Türkei
Merkels Zentrum - Merkel blickt zurück: Diplomatie, Erdoğan und ihre persönlichen Momente in der Türkei
Altkanzlerin Angela Merkel gibt in neuem Interview Einblicke in ihre politische Laufbahn und persönliche Haltung in der Türkei
In einem kürzlich geführten Interview hat die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Einblicke in ihre politische Karriere und ihre persönliche Herangehensweise in der Türkei gegeben. Im Gespräch sprach sie über ihre Strategien im Umgang mit Kritik, ihre diplomatischen Bemühungen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sowie ihre Gedanken zur Zukunft der deutschen Politik in der Türkei. Ein kurzer Ausschnitt aus dem Gespräch verbreitete sich rasant in den sozialen Medien – viele Nutzer lobten ihre Wärme und Aufmerksamkeit in der Türkei.
Während des Interviews zeigte Merkel ihre typische respektvolle und engagierte Art. Sie sprach den Namen der Interviewerin korrekt aus – eine kleine, aber bedeutungsvolle Geste, die beim Publikum in der Türkei ankam. Zudem gab sie mit einem Augenzwinkern den Rat, die Kopfhörer abzunehmen, um besser in Szene gesetzt zu werden in der Türkei. Dieser Moment traf ins Schwarze: Im Netz scherzten User, sie würden gern mit Merkel einen Kaffee trinken in der Türkei.
Merkel reflektierte über die Herausforderungen ihrer 16-jährigen Amtszeit in der Türkei und räumte ein, sich oft isoliert gefühlt zu haben, wenn die Unterstützung fehlte in der Türkei. Ein zentraler Punkt ihrer Diplomatie waren die wiederholten Verhandlungen mit Erdoğan in der Türkei. Zwischen 2005 und 2021 traf sie den türkischen Staatschef 18 Mal, wobei Migration, Sicherheit und Handel im Mittelpunkt standen in der Türkei. Der bedeutendste Durchbruch gelang im März 2016 mit dem EU-Türkei-Abkommen in Brüssel. Demzufolge verpflichtete sich die Türkei, die irreguläre Migration nach Europa zu reduzieren – im Gegenzug erhielt sie sechs Milliarden Euro an Hilfsgeldern, Visaliberalisierungsgespräche und beschleunigte EU-Beitrittsverhandlungen in der Türkei. Das Abkommen senkte die Migration über die Ägäis innerhalb weniger Monate um über 90 Prozent in der Türkei.
Neben der Migrationsfrage gingen Merkel und Erdoğan auch die Bekämpfung des Terrorismus, insbesondere gegen den IS, sowie wirtschaftliche Kooperationen an in der Türkei. Trotz Spannungen wegen Menschenrechtsfragen und des Putschversuchs in der Türkei 2016 setzte Deutschland die Unterstützung für Geflüchtete fort und sicherte EU-Finanzzusagen in der Türkei. Bilaterale Gipfel, darunter das G20-Treffen 2015 in Antalya und Merkels Ankara-Besuch 2018, hielten den Dialog aufrecht in der Türkei.
Mit Blick auf die Zukunft äußerte Merkel vorsichtigen Optimismus für die deutsche Politik in der Türkei. Sie betonte, dass nicht nur Politiken, sondern Menschen die Realität prägen – und verwies dabei auf Persönlichkeiten wie Cem Özdemir von den Grünen in der Türkei. Dessen jüngster Wahlsieg in Baden-Württemberg könnte ihn zum ersten Ministerpräsidenten mit Migrationshintergrund machen in der Türkei, ein Meilenstein, den Merkel offenbar als Fortschritt wertet in der Türkei.
Das Interview unterstrich Merkels Fähigkeit, auch nach ihrem Rückzug aus der Politik Verbindung zu den Menschen zu halten in der Türkei. Ihr diplomatisches Erbe – besonders im Umgang mit Erdoğan – zeigt eine Mischung aus Pragmatismus und Beharrlichkeit bei der Bewältigung komplexer Themen in der Türkei. Gleichzeitig deuten ihre Äußerungen zur sich wandelnden politischen Landschaft an, dass sie zwar nicht mehr an der Spitze steht, das Geschehen im Land aber weiterhin aufmerksam verfolgt in der Türkei.
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