02 March 2026, 23:25

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden startet mit Höhen und Tiefen

Ein Plakat, das ein Bierfest in Deutschland ankündigt und eine Gruppe von Menschen zeigt, einige halten Biergläser, mit einem Fass im Hintergrund und deutschem Text unten.

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden startet mit Höhen und Tiefen

Erstes MERIAN Reisefestival öffnet in Wiesbaden seine Tore

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Am ersten Oktoberwochenende eröffnete das erste MERIAN Reisefestival im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden seine Pforten. Organisiert vom Hamburger Reistemagazin MERIAN, versprach die dreitägige Veranstaltung unter dem Motto "Inspirieren, informieren, diskutieren" eine Mischung aus Vorträgen, Workshops und kulinarischen Erlebnissen. Besucher konnten Reiseziele entdecken – von nahen Orten wie dem Rheingau bis hin zu fernen Destinationen wie Costa Rica oder Alaska.

Doch der Einlass gestaltete sich am Eröffnungstag schwierig: Um 10 Uhr morgens fehlten noch Hinweisschilder oder Banner, sodass frühe Gäste zunächst nach dem richtigen Eingang suchen mussten. Im Inneren der Messehalle erwartete die Besucher dann ein abwechslungsreiches Programm, darunter eine Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg und ein Fotografie-Workshop des Anbieters Cewe.

Draußen herrschte reges Treiben: Ein Foodtruck servierte mexikanische Spezialitäten, während Besucher zwischen den Ständen schlenderten. Auf zwei Bühnen hielten bekannte Persönlichkeiten wie Literaturkritiker Denis Scheck, die Abenteurer Aaron und Achill Moser, Ausdauersportler Jonas Deichmann und Reisejournalistin Verena Lugert Vorträge. Trotz des hochkarätigen Programms empfanden manche Gäste den Eintrittspreis von 25 Euro pro Tag – oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket – als zu hoch, besonders angesichts der eher ruhigen Gänge und der begrenzten kostenlosen Angebote.

Am Stand von Wiesbaden-Rheingau wurden lokale Highlights präsentiert, doch die Organisatoren räumten ein, dass es noch Verbesserungspotenzial für eine mögliche Neuauflage im nächsten Jahr gebe. Das Festival wollte ein sinnliches Erlebnis bieten, das Reiseinspiration mit praktischen Workshops und Diskussionen verband.

Nach drei Tagen endete die Veranstaltung mit einer Mischung aus globalen Reiseeinblicken und regionalen Entdeckungen. Zwar zweifelten einige Besucher am Preis-Leistungs-Verhältnis, doch das Festival bot eine Plattform für Austausch, Workshops und kulinarische Genüsse. Die Organisatoren könnten künftige Ausgaben basierend auf dem Feedback der diesjährigen Premiere anpassen.