05 March 2026, 08:10

Merck erwartet 2026 sinkende Gewinne durch Generika-Konkurrenz in den USA

Ein Diagramm, das verlorene Einnahmen aufgrund globaler wirtschaftlicher Verluste zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Datendetails bereitstellt.

Schwacher Dollar: Merck erwartet Gewinnrückgang - Merck erwartet 2026 sinkende Gewinne durch Generika-Konkurrenz in den USA

Merck warnt vor herausforderndem Jahr – Generika-Konkurrenz drückt auf Gewinn

Der Pharmakonzern Merck rechnet mit einem schwierigen Jahr 2026, da sein wichtiges Medikament gegen Multiple Sklerose, Mavenclad, in den USA ab März mit günstigeren Generika konkurrieren muss. Trotz stabiler Umsätze belasten Währungsrisiken und Marktveränderungen die Geschäftsaussichten. Die scheidende Vorstandsvorsitzende Belén Garijo betonte zwar die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens im Jahr 2025, doch die aktuellen Prognosen deuten auf eine anspruchsvollere Phase hin.

Die Ergebnisse für 2025 zeigen einen leichten Umsatzrückgang um 0,3 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro. Während der operative Gewinn moderat stieg, sank der Nettogewinn um etwa sechs Prozent. Als Gründe nannte Merck geopolitische Unsicherheiten und ungünstige Wechselkurse, da der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert verlor.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für 2026 erwartet das Unternehmen Umsätze zwischen 20,0 und 21,1 Milliarden Euro – in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der operative Gewinn vor Sondereffekten soll jedoch auf 5,5 bis 6,0 Milliarden Euro fallen. Ein zentraler Faktor ist der Wegfall der US-Verkäufe von Mavenclad, das ab März mit Generika konkurrieren muss. Da der US-Markt etwa ein Viertel des globalen Umsatzes ausmacht, verschärfen Währungsschwankungen die Lage zusätzlich.

Die Aktionäre erhalten eine unveränderte Dividende von 2,20 Euro pro Aktie, was der Ausschüttung des Vorjahres entspricht. Garijo verwies darauf, dass Merck 2025 ein schwieriges Umfeld gemeistert habe, doch der kombinierte Druck durch auslaufende Patente und wirtschaftliche Gegenwinde wirke sich nun stärker aus.

Die Prognose für 2026 zeigt sinkende Gewinne und stagnierendes Umsatzwachstum. Der Verlust der US-Marktanteile von Mavenclad und Währungsbelastungen werden die Unternehmensentwicklung in den kommenden Monaten prägen. Für die Aktionäre bleibt die Dividende jedoch stabil.