"Maybrit Illner" erstmals seit 25 Jahren ohne ihre Moderatorin – was das bedeutet
Jonas HofmannWarum Maybritt Illner ihre eigene Show verpasste - "Maybrit Illner" erstmals seit 25 Jahren ohne ihre Moderatorin – was das bedeutet
Die Donnerstagsausgabe von "Maybrit Illner" wurde diesmal ohne die gewohnte Moderatorin ausgestrahlt. Die langjährige ZDF-Politiktalkshow wurde von Shakuntala Banerjee geleitet, nachdem Maybrit Illner aus familiären Gründen – einem Trauerfall – kurzfristig pausierte. Es ist erst das zweite Mal in über 25 Jahren, dass Illner ihre Sendung verpasst.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die wirtschaftliche Schwächephase Deutschlands. Unter dem Titel "Deutschland ohne Wachstum – welche Opfer für einen Neuanfang?" debattierten die Gäste über mögliche Lösungsansätze. Zu den Gästen zählte Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil, der sich zu notwendigen Reformen äußerte. Auch Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), brachte ihre Position ein.
Eva Quadbeck, Chefredakteurin des "RedaktionsNetzwerks Deutschland", ergänzte die Diskussion mit ihrer Sicht auf die wirtschaftlichen Herausforderungen. Der Ökonom Gabriel Felbermayr, Berater der wirtschaftspolitischen Sprecherin der CDU, Katharina Reiche, komplettierte die Runde. Im Fokus stand die Frage, wie das Land seine stagnierende Wirtschaft wiederbeleben und welche Veränderungen dafür nötig sein könnten.
Illners Abwesenheit war eine Seltenheit. Das einzige andere Mal in mehr als einem Vierteljahrhundert, in dem sie ihre Sendung verpasste, lag ebenfalls in persönlichen Gründen begründet.
Banerjee übernahm die Moderation souverän und sorgte dafür, dass die Sendung wie geplant stattfand. Die Folge unterstrich die anhaltenden Sorgen um Deutschlands wirtschaftliche Zukunft, wobei Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien ihre Standpunkte darlegten. Wann Illner zurückkehrt, wurde bisher nicht bekannt gegeben.






