Masernfälle in Bayern sinken 2025 deutlich – doch Impflücken bleiben kritisch
Jonas HofmannWeniger Maserninfektionen in Bayern - Masernfälle in Bayern sinken 2025 deutlich – doch Impflücken bleiben kritisch
Bayern verzeichnet 2025 deutlichen Rückgang der Masernfälle
In Bayern ist die Zahl der Maserninfektionen 2025 stark gesunken: Bisher wurden nur 43 Fälle registriert – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 69 Erkrankungen im Vorjahr. Trotz dieses Fortschritts betonen Gesundheitsbehörden weiterhin die Bedeutung von Impfungen, um Ausbrüche zu verhindern.
Das Masernvirus verbreitet sich leicht über Tröpfchen in der Luft und führt oft Tage nach der Ansteckung zu einem großflächigen Hautausschlag. In schweren Fällen kann die Krankheit zu Krankenhausaufenthalten oder langfristigen gesundheitlichen Folgen führen.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für Kinder zwei Impfdosen – eine mit elf Monaten und eine weitere mit 15 Monaten. Dennoch liegen die Impfquoten in Bayern 2025 bei Zweijährigen unter dem Zielwert: 92 Prozent erhielten die erste Dosis, nur 78 Prozent die zweite. Um Masern vollständig zu eliminieren, müsste die Quote für die zweite Impfung jedoch über 95 Prozent liegen.
Auch Erwachsene mit unklaren Impfunterlagen oder nur einer Impfdosis aus der Kindheit werden aufgefordert, sich impfen zu lassen. Zwar haben sich die Zahlen in Bayern verbessert, doch die Region verzeichnet zwei der 234 Masernfälle, die 2025 in ganz Europa gemeldet wurden.
Der Rückgang der Fallzahlen spiegelt die anhaltenden Impfbemühungen wider, doch bestehen weiterhin Lücken in der Impfabdeckung. Gesundheitsbehörden warnen, dass hohe Impfquoten entscheidend sind, um künftige Ausbrüche zu verhindern. Ohne weitere Verbesserungen bleibt das Risiko einer erneuten Ausbreitung der Masern bestehen.






