19 April 2026, 10:09

Mainzer Marktfrühstück am Schillerplatz sorgt für Streit zwischen Anwohnern und Stadt

Ein belebter Marktplatz füllt eine Stadtstraße aus, mit Gebäuden, Bäumen, Fahrzeugen, Menschen, Möbeln, Ständen, Schildern und einem klaren blauen Himmel.

Mainzer Marktfrühstück am Schillerplatz sorgt für Streit zwischen Anwohnern und Stadt

Die beliebte Veranstaltungsreihe "Marktfrühstück" in Mainz ist in eine neue Saison gestartet – diesmal am Schillerplatz. Die seit dem 21. März laufende Veranstaltung wechselt damit zum dritten Mal seit ihrer Einführung den Standort. Doch der Umzug sorgt bei einigen Anwohnern und Gewerbetreibenden für Kritik.

Das Marktfrühstück findet jeden Samstag von 9 bis 15 Uhr statt und erstreckt sich von März bis in den späten Herbst. Ursprünglich war ein früherer Start geplant, doch Proteste führten zu Verzögerungen. Weitere Unterbrechungen bleiben möglich, da die Spannungen anhalten.

Der Wechsel zum Schillerplatz erfolgte, nachdem der bisherige Standort am Leichhof die wachsenden Besucherzahlen nicht mehr bewältigen konnte. Oberbürgermeister Nino Haase hatte jedoch bereits zuvor Bedenken geäußert, ob der Schillerplatz überhaupt geeignet sei. Zudem hatte er sich zu Beschwerden über den vorherigen Standort am Fischtor geäußert, wo die Veranstaltung zuvor stattfand.

Lokale Unternehmer wie Agnese De Covre vom Eiscafé De Covre kritisieren, dass sie vor der Verlegung nicht konsultiert wurden. Die Stadtverwaltung betont hingegen, die Einwände der Anwohner ernst zu nehmen. Da das Marktfrühstück in die stoßzeitenintensivste Phase im Stadtzentrum fällt, wachsen die Sorgen vor Verkehrsbelastung und Lärm.

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Trotz anhaltender Diskussionen bleibt das Marktfrühstück vorerst am Schillerplatz. Die Stadt räumt ein, dass es gilt, die Beliebtheit der Veranstaltung mit den Auswirkungen auf das Umfeld in Einklang zu bringen. Gespräche zwischen Anwohnern, Gewerbetreibenden und der Verwaltung werden voraussichtlich weitergeführt.

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