Lehrkräftemangel in Brandenburg gefährdet das neue Schuljahr ab August
Brandenburgs Schulen stehen vor Herausforderungen im neuen Schuljahr
Aufgrund eines akuten Lehrkräftemangels drohen Brandenburgs Schulen im neuen Schuljahr ab August erhebliche Probleme. Beamte warnen, dass es nicht überall möglich sein werde, den vollen Stundenplan aufrechtzuerhalten. Selbst der Kernlehrplan könnte in einigen Regionen gefährdet sein.
Ursache der Misere sind frühere Sparmaßnahmen unter der SPD-Linken-Regierungskoalition. Im Jahr 2025 wurden 345 Vollzeitstellen im Schulbereich gestrichen, um die Ausgaben zu senken. Die aktuelle SPD-CDU-Landesregierung steht nun vor der Aufgabe, die entstandenen Lücken zu schließen.
Als Sofortmaßnahme schlägt die Bildungsministerin vor, Lehrkräfte gezielt dorthin zu versetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Solche Umsetzungen setzen jedoch die freiwillige Zustimmung der Betroffenen voraus. Zudem plant die Koalition, 250 neue Lehrstellen zu schaffen, um die Situation zu entlasten.
Allerdings setzt die Kultusministerkonferenz (KMK) strenge Vorgaben für die Unterrichtszeiten. Sollten Schulen diese reduzieren, droht die Aberkennung der bundesweiten Anerkennung von Brandenburgs Schulabschlüssen – was den Handlungsdruck weiter erhöht.
Der Lehrkräftemangel gefährdet den reibungslosen Start ins neue Schuljahr. Ohne ausreichend Personal könnten einige Schulen den vollen Lehrplan nicht umsetzen. Mit den geplanten 250 zusätzlichen Stellen will die Landesregierung langfristige Nachteile für die Abschlüsse der Schülerinnen und Schüler verhindern.






