LEAG stoppt Braunkohleabbau in Welzow-Süd bis 2030 früher als geplant
Clara HartmannLEAG beschleunigt Kohleausstieg in Welzow-Süd auf 2030 - LEAG stoppt Braunkohleabbau in Welzow-Süd bis 2030 früher als geplant
LEAG kündigt vorzeitiges Ende des Braunkohleabbaus in Welzow-Süd bis 2030 an
Der Energiekonzern LEAG hat Pläne bekannt gegeben, den Braunkohleabbau im Tagebau Welzow-Süd bereits bis 2030 einzustellen – Jahre früher als ursprünglich vorgesehen. Die offizielle Mitteilung erfolgte am 19. Januar 2026 und folgt auf Veränderungen am Strommarkt sowie gesunkene Nachfrageprognosen für Kohle. Bundesministerin für die Energiewende, Dr. Franziska Brantner, bestätigte den Schritt noch am selben Tag vor dem Braunkohleausschuss Brandenburgs.
Als Hauptgründe für die vorzeitige Schließung nannte das Unternehmen die gestiegene Volatilität der Strompreise sowie die rückläufige Auslastung der Kraftwerke. In der Folge wird LEAG die Kohleförderung im südlichen Vorratsfeld neben Welzow-Süd nicht mehr aufnehmen. Zudem entfällt nun die ursprünglich geplante Sperrung der Verbindungsstraße zwischen Welzow und Spremberg.
Der laufende Braunkohleplanungsprozess muss nun in offiziellen Unterlagen und Fachgutachten angepasst werden. LEAG betonte, dass die Änderungen darauf abzielen, ganzjährig wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten, Arbeitsplätze zu sichern und eine kontinuierliche Wertschöpfung in der Region zu garantieren.
Mit dem festgelegten Termin 2030 wird der Betrieb in Welzow-Süd schneller als erwartet heruntergefahren. Die Entscheidung spiegelt übergeordnete Trends auf den Energiemärkten und bei der Kohlenachfrage wider. LEAGs Anpassungen werden künftige Planungen und Infrastrukturentscheidungen in Brandenburg maßgeblich prägen.






