29 June 2026, 20:15

Kriminalitätsbericht 2025: Gewaltdelikte zeigen deutliche Unterschiede bei Mehrfachtätern

Wer begeht immer wieder Gewaltverbrechen in Deutschland

Kriminalitätsbericht 2025: Gewaltdelikte zeigen deutliche Unterschiede bei Mehrfachtätern

Deutschlands Kriminalitätsbericht 2025 zeigt Unterschiede bei Mehrfachvorwürfen wegen Gewaltdelikten

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Der aktuelle Kriminalitätsbericht für das Jahr 2025 in Deutschland hebt deutliche Unterschiede bei wiederholten Vorwürfen wegen Gewaltdelikten zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen hervor. Die Daten zeigen erhebliche Abweichungen bei den Raten von Zweit- und Drittstraftaten zwischen deutschen und nicht-deutschen Tatverdächtigen.

Bei deutschen Staatsbürgern, die wegen Gewaltdelikten verdächtigt werden, standen 8,2 Prozent unter dem Verdacht einer zweiten Tat, während 1,8 Prozent bereits dreimal auffällig wurden. Eine kleinere Gruppe von 0,8 Prozent geriet vier- bis fünfmal in den Fokus der Ermittlungen. Der in Deutschland geborene, verurteilte Gruppenvergewaltiger Islam El M. wurde im Bericht erwähnt, da er während seines Prozesses einen Dolmetscher benötigte.

Bei Nicht-Deutschen lagen die Zahlen in vielen Fällen höher. Tunesische Tatverdächtige wiesen die höchsten Wiederholungsraten auf: 16,4 Prozent standen unter dem Verdacht einer zweiten Straftat, 6 Prozent einer dritten. Bei marokkanischen Verdächtigen folgten 15 Prozent mit einem zweiten und 5,3 Prozent mit einem dritten Vorwurf. Bei syrischen Tatverdächtigen waren es 10,3 Prozent mit einer zweiten und 3 Prozent mit einer dritten Straftat. Afghanische Verdächtige hatten zu 10,7 Prozent einen zweiten und zu 2,4 Prozent einen dritten Vorwurf zu verantworten. Ukrainische Tatverdächtige wiesen mit 8,3 Prozent (zweite Tat) und 1,7 Prozent (dritte Tat) niedrigere Werte auf.

Nicht-Deutsche machen zwar 14,9 Prozent der Bevölkerung aus, stellen aber 42,9 Prozent der Tatverdächtigen in Gewaltdelikten. Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte die Situation als inakzeptabel und warf anderen Parteien vor, Ideologie über die öffentliche Sicherheit zu stellen.

Der Bericht unterstreicht die Überrepräsentation von Nicht-Deutschen in der Kriminalstatistik bei Gewaltdelikten und zeigt markante Unterschiede bei den Wiederholungstäterquoten zwischen den Nationalitäten auf. Die Zahlen dürften die laufenden politischen Debatten über Kriminalität und Migration in Deutschland weiter prägen.

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