Kriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Morde, mehr Diebstähle und Sexualdelikte
Clara HartmannKriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Morde, mehr Diebstähle und Sexualdelikte
Kriminalitätsentwicklung in Vorpommern-Greifswald: 2025 mit Licht und Schatten
Im Jahr 2025 zeigte sich in Vorpommern-Greifswald ein gemischtes Bild bei der Kriminalitätsstatistik: Einige Deliktarten nahmen zu, andere gingen deutlich zurück. Insgesamt sank die Zahl der angezeigten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 %. Gleichzeitig verzeichneten bestimmte Kategorien wie Diebstahl und Sexualdelikte einen spürbaren Anstieg.
Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten im Landkreis verringerte sich 2025 um 2,2 %. Dennoch stiegen Diebstahlsdelikte um 5,4 %, wobei Fahrraddiebstähle allein um 22,2 % in die Höhe schnellten. Auch Sexualstraftaten nahmen um 14,4 % zu – hier konnte die Polizei jedoch 89,2 % der Fälle aufklären.
Gewaltkriminalität mit gegensätzlichen Trends Straftaten gegen das Leben – darunter Mord und Totschlag – brachen um 62,5 % ein. Nur sechs solche Fälle wurden gemeldet, und alle konnten von den Behörden aufgeklärt werden. Andere Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub blieben dagegen auf dem Niveau des Vorjahres 2024.
Die Aufklärungsquote insgesamt blieb mit 64,4 % nahezu unverändert. Diese Stabilität zeigte sich trotz steigender Fallzahlen in Bereichen wie Diebstahl und Sexualdelikten.
Fazit: Erfolg bei schweren Straftaten, aber Herausforderungen bei Diebstahl und Sexualdelikten Die Zahlen für 2025 zeichnen ein zwiespältiges Bild für Vorpommern-Greifswald. Zwar gingen Straftaten gegen das Leben drastisch zurück, doch Diebstahl und Sexualdelikte nahmen zu. Die Polizei erreichte weiterhin eine hohe Aufklärungsquote bei schweren Straftaten – bei Gewaltverbrechen gegen das Leben lag sie sogar bei 100 %.






