Kriminalität in Hannover erreicht 2025 fast Rekordtief – doch Opferzahlen steigen leicht
Clara HartmannWeniger Straftaten in der Region Hannover gemeldet - Kriminalität in Hannover erreicht 2025 fast Rekordtief – doch Opferzahlen steigen leicht
Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 deutlich – zweitniedrigster Stand seit einem Jahrzehnt
Im Jahr 2025 ist die Kriminalität in der Region Hannover stark zurückgegangen und erreichte den zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Die Polizei registrierte 103.478 Straftaten – ein Rückgang um 6,42 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Entwicklung spiegelt eine allgemeine Verbesserung der lokalen Sicherheit wider, auch wenn sich bei einigen Zahlen leichte Verschiebungen in den Opferstatistiken zeigten.
Gewaltdelikte gingen in der gesamten Region um etwa 7 % zurück. Auch die Fälle von häuslicher Gewalt nahmen ab und trugen damit zum Gesamttrend bei. Dennoch stieg die Zahl der erfassten Opfer leicht auf 27.935 an.
Die Anzahl der Tatverdächtigen sank auf 41.388, wobei besonders in den jüngeren Altersgruppen deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren. Die Zahl der kindlichen Tatverdächtigen reduzierte sich auf 1.682, während jugendliche Verdächtige auf 3.340 zurückgingen. Die Polizei führte einen Teil der Verbesserung auf eine höhere Aufklärungsquote zurück, die auf 61,14 % stieg.
Landesweit verzeichnete Niedersachsen einen Rückgang der Straftaten um 4,28 %, wobei Messerangriffe gegen den Trend zunahmen. Hannovers Aufklärungsquote blieb stabil, lag jedoch leicht unter dem Landesdurchschnitt von 62,72 %. Der Bericht enthielt keine direkten Vergleiche mit anderen deutschen Großstädten.
Die Zahlen für 2025 bestätigen ein insgesamt positiveres Sicherheitsbild für Hannover: weniger Straftaten und eine höhere Aufklärungsrate. Der leichte Anstieg der Opferzahlen deutet jedoch darauf hin, dass in einigen Bereichen weiterhin Handlungsbedarf besteht. Die Behörden werden die Entwicklungen im Rahmen ihrer laufenden Sicherheitsbemühungen weiter beobachten.






