Köln-Ossendorf wird zum Vorzeigeprojekt für nachhaltige Logistik mit 95-Millionen-Investition
Theo MayerKöln-Ossendorf wird zum Vorzeigeprojekt für nachhaltige Logistik mit 95-Millionen-Investition
Ein ehemaliges Industriegebiet in Köln-Ossendorf steht vor einer umfassenden Umwandlung in ein nachhaltiges Logistik- und Gewerbezentrum. Das 95-Millionen-Euro-Projekt schafft auf 37.859 Quadratmetern moderne Mietflächen, die strenge Energierichtlinien erfüllen und die DGNB-Gold-Zertifizierung anstreben. Der führende Projektentwickler Verdion realisiert das Vorhaben im Rahmen seiner Strategie für den European Logistics Fund 2 (VELF 2).
Das 6,2 Hektar große Brachland, weniger als 10 Kilometer vom Kölner Dom entfernt, wird Verdions erstes LiteHub-Projekt in Deutschland. Geplant sind zwei flexibel teilbare Logistikhallen mit jeweils rund 10.000 Quadratmetern sowie zusätzliche Büroflächen. Dank der verkehrsgünstigen Lage erreicht man von hier aus über drei Millionen Menschen innerhalb von 30 Autominuten.
Die Bauarbeiten sollen Anfang 2027 beginnen, nachdem Abriss und Baugenehmigungen vorliegen. Die Fertigstellung ist bis Ende desselben Jahres vorgesehen. Das Projekt entspricht der Ausrichtung von VELF 2, der auf die Modernisierung und Entwicklung von Logistikimmobilien in zentralen europäischen Märkten wie Deutschland, Dänemark und Schweden setzt.
Erst kürzlich erweiterte Verdion sein Portfolio mit dem Erwerb eines 32.000 Quadratmeter großen Brachlands in Rastatt nahe der deutsch-französischen Grenze. Bei dem Kölner Deal beriet BNP den Verkäufer, während GSK Stockmann Verdion rechtlich begleitete und Mull und Partner die umweltrechtliche Due Diligence durchführten.
Der neue Logistikpark bietet 24.164 Quadratmeter anpassbare Lagerflächen sowie Büroeinheiten. Nach dem Energiestandard EG-40 konzipiert, soll er Maßstäbe für nachhaltige Stadtlogistik in der Region setzen. Verdions Investition unterstreicht die wachsende Nachfrage nach hochwertigen, gut angebundenen Gewerbeimmobilien in Deutschland.






