11 April 2026, 00:12

Klöckner fordert mehr Schutz für Frauen und kritisiert Debattenlücken

Schwarzes und weißes Foto einer vielfältigen Gruppe von Frauen, mit einer Person in der Mitte sitzend, und dem Text "Die Frauenwahlrechtsbewegung" unten.

Klöckner fordert mehr Schutz für Frauen und kritisiert Debattenlücken

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die aktuelle Debatte über Gewalt gegen Frauen begrüßt, gleichzeitig aber darauf hingewiesen, dass zentrale Probleme weiterhin ausgeklammert bleiben. Dadurch entstünden weiterhin Schutzlücken und Defizite in der Präventionsarbeit.

Klöckner kritisierte, dass besonders schwere Formen von Gewalt wie Zwangsehen und Gruppenvergewaltigungen in der Diskussion kaum Beachtung fänden. Sie betonte, dass alle Ausprägungen von Gewalt offen thematisiert werden müssten – unabhängig von kulturellem oder religiösem Hintergrund.

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Die CDU-Politikerin forderte zudem längst überfällige gesetzliche Reformen, um Frauen besser vor digitaler Gewalt zu schützen. Stärkere rechtliche Rahmenbedingungen seien notwendig, um mit den modernen Bedrohungslagen Schritt zu halten.

Direkt an Männer gerichtet, rief Klöckner sie auf, sich aktiv am Kampf gegen Gewalt zu beteiligen. Besonders als Väter könnten sie ihren Kindern Respekt und Gewaltfreiheit vermitteln. Durch Vorbildfunktion, so Klöckner, ließen sich gesellschaftliche Einstellungen gegenüber Frauen nachhaltig verändern.

Ihre Äußerungen unterstreichen die Dringlichkeit umfassender rechtlicher und gesellschaftlicher Maßnahmen. Der Appell an die Männer zeigt, dass Klöckner eine gemeinsame Verantwortung bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sieht. Die Debatte, so ihre Forderung, müsse nun in konkrete Schritte und einen kulturellen Wandel münden.

Quelle