KI-Revolution in Fabriken: Wie Microsoft und Accenture mit "Agentic Factory" die Produktion verändern
Jonas HofmannKI-Revolution in Fabriken: Wie Microsoft und Accenture mit "Agentic Factory" die Produktion verändern
Accenture und Avanade entwickeln mit Microsoft eine "Agentic Factory" – ein KI-gestütztes System zur Unterstützung von Fabrikmitarbeitern
Die Technologie bietet Echtzeit-Hilfe durch einfache Dialoge und liefert rollenspezifische Anleitungen direkt am Arbeitsplatz. Erste Unternehmen wie Kruger Inc. und Nissha Metallizing Solutions testen das System bereits mit vielversprechenden Ergebnissen.
Die Agentic Factory vereint Microsofts Cloud- und KI-Lösungen mit Branchen-Know-how. Sie nutzt Microsoft Azure, Fabric, Foundry und Copilot, um Betriebsdaten, Maschinenhistorie und Produktionstrends auszuwerten. Bei Störungen schlägt das System mögliche Ursachen und schrittweise Lösungen vor.
Fabrikmitarbeiter erhalten Unterstützung bei Erstprüfungen, Diagnosen und Fehlerbehebungen. Nissha Metallizing Solutions will mit dem System Ausschuss und ungeplante Stillstände reduzieren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Kruger Inc. erwartet hingegen eine Verkürzung der Reparaturzeiten um 10–15 %, was jährlich Millionen einsparen könnte.
Die Plattform befindet sich noch in der Entwicklung, soll aber Ende 2026 breiter verfügbar sein.
Mit ihrer konversationsbasierten KI könnte die Agentic Factory die Wartung und Problemlösung in Fabriken revolutionieren. Erste Erfahrungen von Kruger und Nissha deuten auf messbare Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen hin. Die Markteinführung ist für 2026 geplant – weitere Hersteller dürften bald folgen.






