08 February 2026, 16:14

Karneval 2025: Strengere Promillegrenzen und hohe Strafen für Autofahrer

Eine Gruppe von Menschen in Helmen fährt nachts auf Fahrrädern durch eine Stadtstraße, beleuchtet von den Stadtlichtern.

Karneval 2025: Strengere Promillegrenzen und hohe Strafen für Autofahrer

Karnevalszeit bringt bunte Kostüme und ausgelassene Feiern, um die winterliche Stimmung zu heben. Doch für alle, die sich ans Steuer setzen, gelten während der Festlichkeiten strenge Regeln. Die Polizei warnt: Alkoholgrenzen und Sicherheitsvorschriften werden ohne Ausnahme durchgesetzt.

Autofahrer müssen unter der 0,5-Promille-Grenze bleiben, sonst drohen Bußgelder ab 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiger Führerscheinentzug. Seit Dezember 2024 sind die Strafen noch schärfer: Bei Werten zwischen 0,5 und 0,9 Promille können bis zu 1.500 Euro fällig werden, dazu kommt ein dreimonatiges Fahrverbot. Kommt es zu einem Unfall, können bereits ab 0,3 Promille Anklagen drohen – mit höheren Geldstrafen und einem Mindestentzug von sechs Monaten.

Absolute Nulltoleranz gilt für Fahranfänger in der Probezeit und alle unter 21 Jahren – hier ist Alkohol am Steuer komplett verboten. Auch Radfahrer müssen mit Konsequenzen rechnen: Ab 1,6 Promille drohen strafrechtliche Verfolgung. Für S-Pedelecs (E-Bikes bis 45 km/h) gelten dieselben 0,5-Promille-Regeln wie für Mofas.

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Wer verkleidet fährt, muss sicherstellen, dass Kostüm oder Maske Sicht, Gehör oder Bewegungsfreiheit nicht einschränken – das Gesicht muss stets vollständig erkennbar sein. Verstöße werden mit 60 Euro Bußgeld geahndet, zudem können Versicherungen bei Unfällen die Kostenübernahme verweigern. Selbst am Morgen nach der Feier kann Restalkohol noch über dem Limit liegen.

Die Botschaft ist klar: Karnevalsspaß bedeutet nicht Freibrief im Straßenverkehr. Schärfere Strafen, längere Fahrverbote und Nulltoleranz für junge Fahrer sind nun Realität. Egal ob im Auto, auf dem Rad oder in Verkleidung – wer am Verkehr teilnimmt, muss sich an die Regeln halten, um teure Konsequenzen zu vermeiden.