Känguru-Fleisch in der Universitäts-Mensa stößt nicht bei allen auf Gegenliebe - Känguru-Chili in Uni-Mensa löst Geschmacksdebatte und Hype aus
Känguru-Chili in Uni-Mensa sorgt für Aufsehen
Eine Mensa in Deutschland hat mit Känguru-Chili für Furore gesorgt. Das ungewöhnliche Gericht war an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und löste sowohl Neugier als auch hitzige Diskussionen im Netz aus. Ein schlichter Menü-Post auf Reddit entwickelte sich zu einer breiten Debatte über Geschmack und Ethik des Känguru-Fleischkonsums.
Die Mensa am Langemarckplatz bot das Känguru-Chili mit Basmatireis an – und alle 400 Portionen wurden von Studierenden und Mitarbeitenden begeistert aufgenommen. Viele lobten den Geschmack, während einige das Fleisch als mager und wildartig beschrieben, andere jedoch eingestanden, dass sie die Vorstellung eher abschreckend fanden.
Die Online-Reaktionen nahmen Fahrt auf, nachdem ein Reddit-Nutzer ein Foto der Speisekarte gepostet hatte. Die Kommentare reichten von begeisterten Geschmackslobpreisungen bis hin zu empörtem Ekel über die Idee. Selbst der Autor Marc-Uwe Kling, bekannt für Die Känguru-Chroniken, mischte sich humorvoll in die Diskussion ein.
Trotz des medialen Echos bleibt Känguru-Fleisch in deutschen Mensen eine Seltenheit. In den vergangenen fünf Jahren gab es keinen Trend, dass Universitäten oder städtische Kantinen das Fleisch regelmäßig anbieten. In Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg sucht man vergleichbare Gerichte vergeblich – das Känguru-Chili bleibt vorerst eine einmalige Kuriosität.
Das Experiment in Erlangen war jedenfalls ein Erfolg: Alle Portionen wurden verkauft. Zwar spiegelte die Online-Debatte gespaltene Meinungen wider, doch die meisten, die es probierten, zeigten sich begeistert. Fürs Erste bleibt Känguru-Fleisch in der deutschen Esskultur jedoch eine Nische.






