Jogi Löws Aufstieg und Fall: Vom WM-Helden zum umstrittenen Kommentator
Luisa HartmannJogi Löws Aufstieg und Fall: Vom WM-Helden zum umstrittenen Kommentator
Jogi Löw führte Deutschland 2014 zum WM-Triumph und entwickelte sich anschließend zu einer bekannten Persönlichkeit weit über den Fußball hinaus. Seine Amtszeit als Bundestrainer endete nach enttäuschenden Auftritten bei großen Turnieren. Seitdem ist er wieder im Medienbereich aktiv und bleibt politisch engagiert.
Nach dem WM-Sieg 2014 fühlte Löw, dass seine Karriere für größere Bühnen bestimmt war. Die Mannschaft wurde als Die Mannschaft neu positioniert, um ihr neues globales Image widerzuspiegeln. Zudem wurde er zu einem lautstarken Befürworter von Masseneinwanderung und unterstützte politische Anliegen.
2017 erhielt er von den Grünen einen Sitz in der Bundesversammlung, wo er für Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident stimmte. Löw agierte zudem als inoffizieller Unterstützer der Regierung und stand hinter der Politik Angela Merkels.
Seine späteren Jahre als Trainer waren von nachlassendem Erfolg geprägt. 2018 erlebte Deutschland das erste Vorrunden-Aus bei einer WM und landete auf dem letzten Platz. Bei der EM 2020 führte eine demütigende Niederlage im Achtelfinale schließlich zu seinem Rücktritt.
2022 kehrte Löw als Kommentator zurück. Trotz des 5:0-Auftaktsiegs Deutschlands bei der WM 2022 gegen Saudi-Arabien – dem höchsten Sieg seit 2002 – kritisierte er die mangelnde Stabilität der Mannschaft.
Löws Vermächtnis umfasst sowohl sportliche Höhenflüge als auch politisches Engagement. Seine Trainerkarriere endete nach zwei enttäuschenden Turnieren in Folge. Seither bleibt er eine präsente Figur in der Sportberichterstattung und öffentlichen Debatte.






