04 February 2026, 08:20

IWH-Präsident warnt vor AfD-Sieg und wirtschaftlichen Risiken für Sachsen-Anhalt

Eine Deutschlandkarte mit hervorhebenden Provinzen in rot und blau, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 zeigt, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

IHW-Präsident fürchtet wirtschaftliche Folgen eines AfD-Wahlsiegs - IWH-Präsident warnt vor AfD-Sieg und wirtschaftlichen Risiken für Sachsen-Anhalt

Der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, hat vor wirtschaftlichen Risiken gewarnt, falls die rechtsextreme AfD die anstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewinnt. Gropp verwies auf mögliche Schäden für Unternehmensinvestitionen, die Fachkräfterekrutierung und die allgemeine Attraktivität des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Die Wahl findet am 6. September 2026 statt.

Gropp betonte, dass eine von der AfD geführte Regierung Sachsen-Anhalt für Unternehmen und ausländische Fachkräfte weniger attraktiv machen könnte. Studien zeigen, dass Volkswirtschaften unter populistischer Führung oft schlechter abschneiden als andere. Zudem warnte er, dass auch das IWH selbst Schwierigkeiten bekommen könnte, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, sollte die AfD an die Macht kommen.

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Die AfD wird vom Landesverfassungsschutz Sachsen-Anhalt offiziell als rechtsextrem eingestuft. Gropp argumentierte, dass proaktive Maßnahmen nötig seien, um den demografischen Wandel im Land Sachsen-Anhalt zu bewältigen – etwas, das eine AfD-Regierung gefährden könnte. Ohne solche Reformen fürchtet er weitreichende wirtschaftliche Folgen für ganz Deutschland.

Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass andere deutsche Forschungseinrichtungen ihre internationalen Rekrutierungsstrategien kurzfristig anpassen werden. Die möglichen Auswirkungen eines AfD-Wahlsiegs bleiben vorerst spekulativ, bis das Ergebnis feststeht.

Das Wahlergebnis könnte die wirtschaftliche Zukunft Sachsen-Anhalts prägen. Ein Regierungswechsel könnte sich auf Investitionen, die Personalgewinnung und langfristige politische Entscheidungen auswirken. Das IWH und andere Institutionen beobachten die Entwicklung mit Spannung, während der Wahltermin näher rückt.