Schiedsrichter-Frust und weitere Rote Karte: HSV beschwert sich - HSV verliert gegen Freiburg – Auswärtsserie ohne Sieg hält an
Hamburger SV kassiert 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg – Bundesliga-Auswärtsserie ohne Sieg hält an
Der Hamburger SV hat in der Bundesliga eine 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg einstecken müssen und bleibt damit weiterhin ohne Bundesliga-Auswärtssieg. Besonders bitter: Mittelfeldspieler Daniel Elfadli sah in der Partie nach einer zweiten Gelben Karte die Rote – bereits die sechste Platzverweis der Saison für die Hamburger. Nach dem Spiel kritisierte Trainer Merlin Polzin die Schiedsrichterleistungen und zeigte sich sichtlich verärgert.
Die Hanseaten begannen stark und gingen früh in Führung, doch die Freiburger glichen aus und drehten die Partie noch mit einem zweiten Treffer. Polzin monierte insbesondere einen unbestraften Ellenbogencheck gegen einen Hamburger Spieler im Vorfeld des 2:1 – eine Szene, die aus seiner Sicht den Spielverlauf entscheidend beeinflusste.
Elfadlis Platzverweis durch Schiedsrichter Timo Gerach zwang den HSV in der Schlussphase mit zehn Mann zu spielen. Es war bereits der sechste Feldverweis in dieser Saison – eine negative Bilanz, die das Team belastet. Mittelfeldspieler Nicolai Remberg betonte zwar, dass die roten Karten nicht auf mangelnde Disziplin zurückzuführen seien, räumte aber ein, dass sie die Spiele deutlich erschweren. Polzin machte indes keinen Hehl aus seiner Unzufriedenheit mit den Schiedsrichterentscheidungen. In seinen Aussagen nach dem Spiel wurde deutlich, dass die Mannschaft das Gefühl hat, in entscheidenden Momenten benachteiligt worden zu sein. Mit der Niederlage bleibt der HSV seit dem Bundesliga-Aufstieg ohne Bundesliga-Auswärtssieg.
Die Pleite wirft die Frage auf, wann es mit dem ersten Bundesliga-Auswärtssieg in dieser Saison endlich klappt. Während die anhaltenden disziplinarischen Probleme die Leistungen weiter beeinträchtigen, stehen für die Hamburger in den kommenden Spielen weitere Herausforderungen an. Polzins Kritik an der Spielführung erhöht zudem den Druck, die Wende herbeizuführen und die Saison noch in positive Bahnen zu lenken.






