HSG Wetzlar kämpft mit Umbauten und Neuzugang gegen den Bundesliga-Abstieg
Theo MayerSchockverletzung und ein neuer Zugang in Wetzlar - HSG Wetzlar kämpft mit Umbauten und Neuzugang gegen den Bundesliga-Abstieg
Die HSG Wetzlar kämpft um den Klassenerhalt in der Handball-Bundesliga nach einer enttäuschenden Saison. Mit nur sieben Siegen aus 38 Spielen liegt das Team aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Situation hat sich weiter verschärft, nachdem sich Linksaußen Lion Zacharias schwer am Knie verletzt hat und für den Rest der Saison ausfällt.
Geschäftsführer Björn Seipp räumte ein, dass Zacharias' Ausfall einen herben Rückschlag bedeutet. Gleichzeitig deutete er an, auf dem Transfermarkt nach Lösungen zu suchen. Eine interne Option könnte der junge Talent Niklas Land sein, der möglicherweise von der Mitte nach links außen wechseln könnte, um die Lücke zu schließen.
Um die Offensive zu stärken, hat Wetzlar mit Tristan Kirschner einen neuen Rechtsaußen für den Rest der Saison verpflichtet. Kirschner kommt vom Zweitligisten TV Hüttenberg, wo er in der vergangenen Spielzeit mit 183 Toren bester Torschütze war. Seine Verpflichtung bringt dringend benötigte Wucht in den Angriff, während das Team gegen den Abstieg kämpft.
Nun steht Wetzlar eine entscheidende Phase mit einer umgebildeten Mannschaft bevor. Kirschners Torgefährlichkeit und Lands möglicher Positionswechsel könnten helfen, den Ausfall von Zacharias zu kompensieren. Ob der Klub die Klasse hält, wird davon abhängen, wie schnell sich das neu formierte Team findet.






