Hertha BSCs Aufstiegsträume platzen nach Roter Karte und teurem Remis
Clara HartmannHertha BSCs Aufstiegsträume platzen nach Roter Karte und teurem Remis
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen erleiden nächsten Dämpfer nach teurem Remis und Roter Karte
Innenverteidiger Kennet Eichhorn sah in der 73. Minute des 1:1-Unentschiedens gegen Eintracht Braunschweig die Rote Karte. Damit rückt der Verein mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und nur noch vier ausstehenden Spielen weiter in die Defensive.
Der Vorfall ereignete sich, als Eichhorn mit gestrecktem Bein und hohem Tempo in einen Zweikampf mit Braunschweigs Florian Flick ging. Der Schiedsrichter zeigte umgehend Rot – eine Entscheidung, die später auch Herthas Sportdirektor Benjamin Weber bestätigte. Nach Sichtprüfung des Fouls erklärte Weber, die Feldverweisung sei "vollkommen berechtigt" gewesen.
Das DFB-Sportgericht verhängte gegen Eichhorn eine Zweispielsperre. Damit fällt er in den entscheidenden Partien gegen Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg aus. Seine Abwesenheit schwächt eine Abwehr weiter, die in den letzten Wochen ohnehin mit Formproblemen kämpft.
Das Remis gegen Braunschweig lässt Herthas Chancen auf die Relegation um den Aufstieg weiter schwinden. Zwar stehen noch vier Spiele an, doch der sieben Punkte betragende Rückstand macht einen Platz unter den Top Drei nahezu unmöglich. Eichhorns Sperre verschärft die Lage zusätzlich, während sich das Team auf die letzten Saisonpartien ohne den gesperrten Verteidiger einstellen muss. Unterdessen rückt die Rückkehr in die Bundesliga für den Traditionsclub in immer weitere Ferne.






