Hertha BSC schreibt erstmals seit Jahren schwarze Zahlen – die Wende gelingt
Jonas HofmannHertha mit positivem Ergebnis in der zweiten Hälfte von 2025 - Hertha BSC schreibt erstmals seit Jahren schwarze Zahlen – die Wende gelingt
Hertha BSC meldet ersten Gewinn seit Jahren und wendet die finanzielle Talfahrt ab
In der ersten Hälfte der Saison 2025/26 verzeichnete der Berliner Traditionsverein Hertha BSC einen Gewinn von 385.000 Euro – ein Zeichen der finanziellen Erholung nach einer Phase strikter Sparmaßnahmen und Schuldenabbau.
Der operative Umsatz des Clubs belief sich im zweiten Halbjahr 2025 auf 4,1 Millionen Euro. Dennoch blieben die Ausgaben hoch, darunter 1,3 Millionen Euro für Abschreibungen und 2,4 Millionen Euro für Zinszahlungen. Trotz dieser Belastungen gelang es Hertha, erstmals seit mehreren Spielzeiten ein positives Ergebnis zu erzielen.
Geschäftsführer Ralf Huschen führte den Fortschritt auf die konsequente Sparpolitik zurück. Ein weiterer wichtiger Schritt gelang im Dezember 2025, als der Verein Anleihen im Wert von 21,2 Millionen Euro aus dem Nordic Bond zurückkaufte. Damit sollten zinstragende Verbindlichkeiten reduziert und der finanzielle Druck verringert werden.
Stand Ende 2025 belief sich die verbleibende Verschuldung des Clubs auf 18,8 Millionen Euro aus der Anleihe sowie 17,4 Millionen Euro gegenüber anderen externen Gläubigern. Geschäftsführer Peter Görlich betonte, dass die Konsolidierung in der Zweiten Liga weitere sorgfältige Planung und entschlossene Entscheidungen erfordere. Zusätzliche Einsparungen könnten möglich werden, falls die Gehaltskosten für den Profikader nach Saisonende gesenkt würden.
Die jüngsten Finanzzahlen von Hertha BSC zeigen eine Trendwende hin zur Stabilisierung. Durch den Rückkauf der Anleihe und strengere Ausgabenkontrollen konnten die Kosten gesenkt werden. Mit weiterem finanziellen Disziplin strebt der Verein an, seine Position in den kommenden Spielzeiten zu festigen.






